04. Jänner 2019 | 10:51 Uhr

hubschrauber_heer.jpg © APA/BUNDESHEER/KRONHOFER

Lage spitzt sich zu

Orte von Außenwelt abgeschnitten: Bundesheer angefordert

Erkundungsflüge und Lawinenabsprengungen je nach Wettersituation geplant.

In der Steiermark haben die Behörden angesichts der Schnee- und Lawinensituation Unterstützung des Bundesheeres angefordert, wie das Militärkommando Steiermark am Freitag auf APA-Anfrage mitteilte. Wenn das Wetter es zulasse, werde man im Raum Ennstal mit den Hubschraubern aus Aigen im Ennstal Erkundungsflüge und Lawinenabsprengungen aus der Luft durchführen, wie es aus dem Einsatzstab hieß.

"Der Lawineneinsatzzug des Jägerbataillons 18 in St. Michael wurde in Bereitschaft versetzt. Zusätzlich wurden von der Behörde Flüge der Alouette III aus Aigen im Ennstal angefordert", wie Wolfgang Grebien vom Militärkommando Steiermark mitteilte. Der Lawineneinsatzzug besteht aus Kaderpersonal, das zivile Behörden im Falle von Unglücken unterstützt und bei Anforderung sofort abrücken kann.

Hubschrauber machen Erkundungsflüge

Die Hubschrauber sollen in den Bereichen Oppenberg und Planneralm (Bezirk Liezen) Erkundungsflüge durchführen. Im Bereich der durch Lawinen bedrohten Planneralmstraße (L738), die zum gleichnamigen Skigebiet oberhalb des Donnersbachtals führt, soll am Freitag eine Lawinensprengung vom Hubschrauber aus durchgeführt werden, wenn es das Wetter zulasse. Im Bereich Sölktal, wo die Ortschaften Mößna, Fleiss und St. Nikolai nicht erreichbar sind, ließen schlechte Sichtbedingungen die von der örtlichen Lawinenkommission angeforderten Erkundungsflüge vorerst nicht zu.

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Erst sonnig, von NW gewittrige Schauer, 9/18°

Am Nachmittag bringt eine Kaltfront von Westen her immer öfter Regenschauer und Gewitter, schließlich auch im zunächst noch sonnigeren Osten und Süden. Mit der Störungszone frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 15 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zieht die Kaltfront bald ostwärts ab und letzte Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten klingen allmählich ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Im Bergland halten sich Restwolken eher hartnäckig, sonst lockert es später mehr und mehr auf. Der Wind bläst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst lässt er deutlich nach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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