22. Oktober 2014 | 10:00 Uhr

Untermpremstätten Brand © Landesfeuerwehr Steiermark/ Buchgraber

Wettersturz in Österreich

Orkantief: Tausende Kärntner ohne Strom

Umgestürzte Bäume rissen zahlreiche Leitungen ab.

Rund 100 Einsätze hat das Sturmtief "Gonzalo" in der Nacht auf Mittwoch den Kärntner Feuerwehren beschert. Am Vormittag waren immer noch rund 3.000 Haushalte ohne Strom, nachdem umstürzende Bäume zahlreiche Leitungen abgerissen hatten.

In der Nacht waren in mehreren Bezirken insgesamt 8.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Reparaturtrupps hatten Probleme, zu den Einsatzorten zu gelangen, da viele Straßen wegen umgestürzter Bäume unpassierbar waren. Am Vormittag waren die meisten Hindernisse weggeräumt, lediglich die Straße in die Innerkrems im Bezirk Spittal und die Bleiburger Landesstraße im Bezirk Völkermarkt waren noch gesperrt.

Der Sturm beschädigte einige Hausdächer, in Patergassen in der Gemeinde Ebene Reichenau (Bezirk Feldkirchen) rissen die Böen zwei Fichten um, die drei parkende Autos stark beschädigten. Meldungen über Verletzte gab es nicht.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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