05. November 2014 | 10:59 Uhr

stuhfelden.jpg © APA/GEMEINDE STUHLFELDEN/EGGER GUNDI

Häuser evakuiert

Orkan macht drei Familien obdachlos

In Stuhlfelden (Salzburg) drohen Bäume auf drei Wohnhäuser zu stürzen. Die Bewohner mussten ausziehen.

In Salzburg hat der Föhnsturm laut Landesfeuerwehrkommando nur in der Gemeinde Stuhlfelden (Pinzgau) Probleme bereitet. Dort haben in der Nacht auf Mittwoch Böen etliche Bäume gebrochen, die zum Teil auf eine Gemeindestraße gestürzt sind. Drei Häuser mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden, weil die Gefahr bestand, dass Bäume auf sie fallen, so Feuerwehrkommandant Martin Mayrhofer zur APA.

Drei Häuser wurden geräumt:
Die Feuerwehr musste zwei Mal ausrücken. Schon beim ersten Mal waren Bäume auf die Straße gefallen. Die Helfer entfernten diese, aber schon eine Stunde später knickte der Sturm erneut einige Fichten. Wegen der Gefahr umstürzender Bäume wurden dann die drei Häuser geräumt. Die insgesamt neun Bewohner wurden vorübergehend bei Freunden oder Verwandten untergebracht. Bürgermeisterin Sonja Ottenbacher hofft, dass sich der Sturm im Lauf des Tages wie vom Wetterdienst angekündigt legt, damit die Menschen spätestens bis zum Abend in ihre Häuser zurück können. Die Gemeinde hat Forstarbeiter damit beauftragt, die gefallenen Bäume zu entfernen, damit die Straße wieder befahren werden kann, sagte Ottenbacher.

Probleme bei der Stromversorgung gab es im Bundesland Salzburg so gut wie keine. In Annaberg im Tennengau gab es gegen 21.30 Uhr kurzfristig und kleinräumig keinen Strom, ebenso um ca. 2.00 Uhr im Bereich Böckstein bei Bad Gastein (Pongau), so Sigi Kämmerer, Sprecher der Salzburg AG, zur APA.

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Viel Sonne, später im SW Gewitter. 15°/31°

In vielen Teilen des Landes strahlt die Sonne nahezu ungetrübt vom Himmel. Im Bergland können sich vor allem am Nachmittag wieder ein paar Quellwolken bilden. Hochreichende Quellwolken entstehen am ehesten entlang des Alpenhauptkammes zwischen der Silvretta und den Tauern sowie in Osttirol. Mitunter enden diese in Schauer- oder Gewitterzellen. Abseits davon weht der Wind nur schwach bis mäßig, vorzugsweise aus östliche bis südöstlicher Richtung. Tageshöchsttemperaturen meist 28 bis 34 Grad. Heute Nacht: Heute Abend kommt es nur noch vereinzelt im Südwesten zu kleinräumigen Schauerzellen oder Wärmegewittern. Die Nacht auf Montag verläuft dann vielfach gering bewölkt, teils sogar wolkenlos. Nur entlang der Alpennordseite und ganz im Norden tauchen auch Quellwolkenfelder auf, die da und dort auch Regenschauer hervorbringen können. Der Wind bleibt überwiegend schwach. Die Lufttemperaturen gehen auf ca. 21 bis 14 Grad zurück.
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