04. Februar 2014 | 20:20 Uhr

Spittal © Rie-Press / Adalbert Rieder
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Extremsituation im Süden

Schnee-Chaos geht weiter: 200 Schüler gerettet

Auch am Dienstag regierte das Schnee-Chaos im Süd-Westen Österreichs.

Auch am Dienstag regierte das Schnee-Chaos im Süd-Westen Österreichs.

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  • In Spittal a. d. D. (Kärnten) mussten 200 Schüler aus einer Volksschule gerettet werden. „Der Schneedruck war an einer Stelle zu hoch“, sagte ein Feuerwehrmann. Die Kinder blieben unverletzt, die Schneemassen wurden weggeschaufelt. Ab Mittwoch lernen die Schüler in einem anderen Gebäudetrakt.
  • Im Akkord räumten noch 150 Bundesheersoldaten in Kötschach-Mauthen. Sie befreiten Straßen von umgestürzten Bäumen. Die Lawinenwarnstufe konnte auf 3 (mäßig) herabgesetzt werden, die Wasserversorgung war wieder hergestellt.

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Am Dienstag noch 3.500 Haushalte ohne Strom

  • Insgesamt waren am Dienstag noch 3.500 Haushalte ohne Strom. (Kärnten 1.500, Steiermark 2.000).
  • Aufatmen können die Bewohner im Lesachtal. Seit Freitag waren sie von der Außenwelt abgeschlossen. Zumindest für Notfälle ist die Gemeinde jetzt wieder erreichbar (über Osttirol).
  • In der Steiermark rückten bis Dienstag 5.000 Feuerwehrkräfte aus, um Schneeschäden zu beheben.
  • Schulen haben in Osttirol wieder geöffnet. Trotzdem waren hier gestern noch vier Züge des Bundesheeres im Einsatz. Erreichbar ist auch wieder das Defereggental. Bürgermeister Gerald Hauser: „Das Wichtigste ist, dass Einheimischen und Gästen nichts passiert ist.“

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19.04 Uhr: Vorschau auf Mittwoch
Die Vorschau auf Mittwoch: Im Süden überwiegen dichte Wolken und es gibt Neuschnee. Die Schneefallgrenze liegt hier zwischen 600 und 900 Meter. Im Osten halten sich Nebel und Hochnebel. Am freundlichesten zeigt sich die Alpennordseite - bei Föhn werden hier bis zu 11 Grad erwartet.

17.30 Uhr: In Kärnten sind noch derzeit noch etwa 700 Haushalte ohne Strom. Über Nacht ohne Strom auskommen müssen Anlagen in Zell Pfarre und Abtei im Rosental - wegen akuter Lawinengefahr sind diese Anlagen nicht erreichbar.

16.35 Uhr: Bundesheer im Einsatz
Das Bundesheer kommandierte weitere 150 Einsatzkräfte ab. Damit sind rund 520 Soldaten im Schneeeinsatz in Kötschach (Kärnten) und Lienz (Osttirol). Außerdem werden vier Hubschrauber nach Osttirol verlegt, für Lawinen-Erkundungsflüge und die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit von Schutzbauten.

16:18 Uhr: Update zum Schnee-Chaos in der Steiermark
In der Steiermark hat sich die Lage nach dem Eis-Chaos etwas gelockert: Am Dienstagvormittag mussten vor allem im Süden noch rund 2.000 Haushalte ohne Strom auskommen. Der Großteil sollte im Lauf des Tages wieder am Netz sein. Laut Landesfeuerwehrverband waren in den vergangenen Tagen rund 5.000 Kräfte zu mehr als 2.000 Einsätzen ausgerückt. Landesrat Johann Seitinger (ÖVP) warnte indessen vor Wanderungen im Wald, die durch Schnee und Eis "tödlich" sein könnten.

15:52 Uhr: 92-Jährige mit Helikopter gerettet
Die Kärntner Polizei hat eine 92 Jahre alte Frau aus ihrem Wohnhaus in Reisach im Gailtal (Gemeinde Kirchbach, Bezirk Hermagor) ausgeflogen. Die Frau war seit vergangenen Donnerstag allein und ohne Stromversorgung in ihrem Haus eingeschlossen gewesen. Der Hubschrauber startete trotz schlechter Wetter- und Sichtbedingungen, die Rettungsaktion war erfolgreich. Der Gemeinde war es wegen der Lawinengefahr und zahlreicher umgestürzter Bäume nicht möglich gewesen, die Zufahrt zu räumen. Da in der Früh das Wetter zum Fliegen viel zu schlecht war, stiegen zwei Alpinpolizisten mit Schneeschuhen vom Reißkofelbad zum zwei Kilometer entfernten Haus der Pensionistin ab. Die Frau erklärte, dass sie aufgrund der Umstände - des fehlenden Stroms und der bedrohlichen Schräglage von Fichtenbäumen hinter dem Haus - auf keinen Fall länger daheimbleiben wolle.
 

15:29 Uhr: Update zum Schnee-Chaos in Kärnten:
1.400 Kärntner Haushalte sind ohne Strom, 200 Mann der Kelag arbeiten fieberhaft an den Reparaturen. Unterstützt werden sie von weiteren Trupps der TINETZ aus Tirol, der Stadtwerke Klagenfurt und vom Bundesheer. Die ÖBB melden, dass die Autoschleuse Mallnitz nach Salzburg sowie die Verbindungen Villach-Rosenbach und nach Jesenice nach wie vor geschlossen sind.  Das Bundesheer steht mit 114 Soldaten im Einsatz, davon 80 in Kötschach-Mauthen, 26 in Laas und Würmlach sowie zwei Trupps zu je acht Soldaten, die die Kelag-Monteure unterstützen. Die Kosten für den Winterdienst in den letzten Tagen betragen in den betroffenen Bezirken rund 500.000 Euro.
 

15:02 Uhr: Die Wetteraussichten für die Nacht zum Mittwoch:
Von den Ötztaler Alpen bis zu den Karawanken fällt immer wieder Schnee oder Schneeregen, besonders von Lienz bis Spittal an der Drau. Gefrierend nieseln kann es im Süden der Steiermark und im Südburgenland, im Rest von Österreich bleibt es trocken. Der Südföhn erreicht nach Mitternacht auch das Weinviertel und das Nordburgenland, Windgeschwindigkeiten bis zu 70 km/h sind möglich.

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14:48 Uhr: Rekordschneemengen in den Skigebieten:
Die Schneefälle der letzten Tage haben den Skigebieten Rekordmengen an Neuschnee beschert! Auch wenn es aufgrund der anhaltenden Probleme derzeit noch andere Sorgen gibt, so wie es aussieht steht dem Wintersport in den nächsten Wochen nichts im Weg: Rekordhalter ist das Kärntner Nassfeld mit einer Schneehöhe bis zu 3 Meter 80!

14:29 Uhr: Große Suchaktion nach Lawinenopfer:
Im Tiroler Stubaital suchten Bergretter Dienstagnachmittag mit Sonden nach einem Verschütteten. Nach einem Lawinenabgang wurde eine Gruppe von sechs Tourengehern zum Teil verschütte - alle blieben unverletzt. Eine weitere Gruppe bestehend aus drei Wintersportlern wurde erfasst, aber nicht verschüttet. Nach Berichten eines Liftwartes soll aber noch eine weitere Person von der Lawine begraben worden sein.

14:24 Uhr: Warnung vor Glatteis und Blitzeis:
Im Süden und Osten der Steiermark, sowie im Südburgenland muss am Mittwoch in den Morgenstunden wieder mit spiegelglatten Straßen gerechnet werden - Vorsicht im Straßenverkehr! Auch Blitzeis ist möglich.

14:07 Uhr: 14-Jähriger auf dünnem Eis eingebrochen:
In Bruck an der Leitha (Niederösterreich) ist ein 14-Jähriger am Dienstag kurz nach 9 Uhr in einem nur teilweise zugefrorenen Gewässer im Harrachpark einbrochen. Der Jugendliche lief neben einem 49-Jährigen, der auf einem Fahrrad fuhr, als es zu dem Unfall kam. Offenbar dürfte sich der Bursche von dem Bekannten zu weit entfernt und in der Folge dünnes Eis betreten haben, berichtete die NÖ Landespolizeidirektion. Der 14-Jährige stand im etwa 50 Zentimeter tiefen Wasser. Nach rund zehn Minuten dürfte er sich selbst gerettet haben. Der unterkühlte Jugendliche wurde mit dem Rettungshubschrauber "Christophorus 9" in das SMZ-Ost nach Wien geflogen.

14:04 Uhr: Bundesheer stockt Assistenzkräfte auf:
Weitere 150 Einsatzkräfte des Bundesheeres werden in die Schneegebiete Kärntens und Osttirols verlegt - damit befinden sich bereits 520 Soldatinnen und Soldaten im Schneeeinsatz. Mit Radladern, BAggern und Kippern räumen sie Straßen und Schienen. Bis zu 4000 Soldaten stehen in Österreich für Assistenzleistungen bereit.

13:45 Uhr: Keine Wetterbesserung am Mittwoch:
Auch am Mittwoch wird es südlich des Alpenhauptkammes erneut schneien. Vom Montafon über den Brenner bis Osttirol und den südlichen Kärntner Bezirk Hermagor werden Neuschneemengen von etwa 20 Zentimeter erwartet. Von Vorarlberg bis in die Salzburger Gebirgsgaue muss außerdem mit Windspitzen bis zu 70 km/h gerechnet werden.

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13:25 Uhr: Stromversorgung bleibt in Slowenien das größte Problem:
Während in Österreich in den meisten Regionen das Aufräumen begonnen hat und sich die Situation langsam entschärft, kämpft unser südliches Nachbarland noch mit etlichen Problemen: 50.000 Menschen sind nach wie vor ohne Strom, viele Verkehrswege unpassierbar. Hilfe kommt aus Österreich: Alleine 120 niederösterreichische Feuerwehrleute sind derzeit in Slowenien eingesetzt - 14 Tage lang wollen sie dort bleiben um den lokalen Einsatzkräften unter die Arme zu greifen. Für Privatpersonen hat sich die Lage bereits gebessert: Der Eisregen, der ganze Autos zu "Eiswürfeln" machte, hat aufgehört.

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13:07 Uhr: Die aktuelle Schneeprognose für Österreich bis 18 Uhr:

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12:51 Uhr: Schule evakuiert - Alle Kinder in Sicherheit:
Jene Schule in Spittal an der Drau, bei der Dienstagmorgen das Dach einzustürzen drohte, wurde erfolgreich evakuiert, alle Kinder befinden sich in Sicherheit. Die Ursache für die Einsturzgefahr: Laut Polizei hätte ein Dachbalken begonnen sich zu bewegen.

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12:42 Uhr: Schneefälle haben eingesetzt:
Vom Pustertal in Osttirol bis an den Millstättersee fällt erneut Schnee. An die 20 cm sollen im Tagesverlauf dazukommen, in den Karawanken sogar 40 Zentimeter. Am Abend breiten sich die Niederschläge auf ganz Kärnten aus.

12:20 Uhr: Aufräumen nach der "Eiszeit":
Noch immer sind tausende Haushalte ohne Strom, Mitarbeiter der Energie Steiermark arbeiten aber mit Hochdruck an der Wiederherstellung des Stromnetzes in den betroffenen Gebieten. Insgesamt gehen die Einsätze auf den Straßen aber zurück.

Diashow: Winterchaos in der Steiermark

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Feuerwehrleute entfernen umgestürzte Bäume.
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Unermüdlich sind die Einsatzkräfte in der Steiermark unterwegs.
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Die Feuerwehr Bad Gams entfernt einen Baum, der auf ein Haus gestürzt ist.
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Zwischen St. Peter am Ottersbach und Weinburg versuchen Einsatzkräfte die Straße wieder frei zu bekommen.
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Feuerwehrleute und der Straßendienst auf der L234 zwischen Halbenrain und Klöck beim Beseitigen von Bäumen, die durch die Schnee- und Eislast umgestürzt sind.
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Feuerwehrleute und der Straßendienst auf der L234 zwischen Halbenrain und Klöck beim Beseitigen von Bäumen, die durch die Schnee- und Eislast umgestürzt sind.
Straßen gesperrt
Immer wieder kommt es für Autofahrer in der Steiermark zu witterungsbedingten Verkehrsbehinderungen.
Altes Almhaus
In der Weststeiermark herrschen klirrende Kälte und strahlender Sonnenschein.
Pichl
Winterwetter auch im steirischen Pichl.
Pichl
Winterwetter auch im steirischen Pichl.
Ramsau
Eine Schnee- und Eislandschaft in Ramsau.
Veitsch
Teils vereiste Straßen in der Marktgemeinde Veitsch.
Judenburg
Glatteisgefahr am Hauptplatz, vor dem Autofahren ist Eiskratzen angesagt.
Ramsau
Eine Schnee- und Eislandschaft in Ramsau.
Schwabenberg
Blick auf das verschneite Schwabenberg.

 

12:11 Uhr: Lawinenabgang in Tirol - Skifahrer konnten befreit werden:
Eine groß angelegte Suchaktion ist am Dienstag nach einem Lawinenabgang im Tiroler Stubaital (Bezirk Innsbruck-Land) ausgelöst worden. Skifahrer (Variantenfahrer) traten im Skigebiet "Schlick 2000" im freien Gelände ein Schneebrett los. Ein Teil der Schneemassen soll bis auf die Piste gegangen sein. Laut ersten Informationen wurden alle Personen befreit. Im Einsatz befanden sich zwei Notarzthubschrauber, der Polizeihubschrauber sowie die Bergrettung mit zwei Suchhunden. Der Lawinenabgang hatte sich kurz vor 11.00 Uhr ereignet.

12:04 Uhr: Vier Hubschrauber sollen nach Osttirol verlegt werden.
Helikopter sollen im ganzen Land Erkundungsflüge durchführen, derzeit scheitert das aber am schlechten Wetter. Sobald wieder ein Flugfenster aufgeht, sollen zwei zwei Agusta-Bell-212 und eine Black Hawk nach Osttirol verlegt werden und bis Freitag in Lienz stationiert bleiben.

11:58 Uhr: Unfälle auf glatter Fahrbahn im ganzen Land:
In Berndorf in Niederösterreich kam dieser PKW ins Schleudern, blieb im Schnee stecken und musste von der Feuerwehr aus dem Graben gezogen werden.

festgestecktes_auto_305.jpg © APA/FF Berndorf

11:49 Uhr: Verkehrssituation bleibt angespannt:
"Wir haben weiter Sperren wegen Lawinengefahr, auch wegen umgestürzter Bäume", sagt ein Sprecher des ÖAMTC. Weiter zu sind demnach der Loibl-, Wurzen- und Plöckenpass, abschnittsweise die Bundesstraße B 85 durch das Rosental sowie "eine Unzahl von Landesstraßen". Gute Nachrichten gibt es von den ÖBB: Die Bahnstrecke nach Italien ist wieder frei, nach Ljubljana ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, weiter geschlossen blieben die Tauernbahn und -schleuse.

11:30 Uhr: Schneemassen auf den Dächern - Achtung beim Abschaufeln:
Beim Abschaufeln schwerer Schneemassen ist die Gefahr des Dacheinsturzes groß, auch die Absturzgefahr bei Steildächern sollte nicht unterschätzt werden, warnt die AUVA. Im Zweifelsfall sollte ein Fachmann sich das Dach ansehen und beurteilen ob ein gefahrloses Betreten möglich ist. Auf jeden Fall sollte man nur mit einem Gurt und einem Seil gesichert aufs Dach steigen, raten die Experten.

11:20 Uhr: In der Steiermark stürzen immer wieder Bäume ein:
Unter der Schneelast knicken Bäumen in der Steiermark immer wieder ein, tausende Haushalte sind deswegen noch immer ohne Strom, Straßen unpassierbar. Im Bezirk Deutschlandsberg mussten Feuerwehrleute der FF Bad Gams einen Baum umschneiden, der auf ein Haus stürzte.

SteiermarkBaum.jpg © APA/Feuerwehr Bad Gams

 

10:58 Uhr: Kärnten bereitet sich auf die nächste Schneefront vor:
Kurzzweitig war so etwas wie Ruhe eingekehrt, die Lage entspannte sich leicht - doch heute setzen erneut Niederschläge ein. Die Einsatzkräfte stehen vielerorts nach wie vor im Dauereinsatz.

Diashow: Winterchaos in Kärnten

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Mitarbeiter der Kelag versuchen die Stromversorgung wieder herzustellen, so wie hier im Turia-Wals bei St. Egyden/Velden.
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Aufgrund von Eisregen sind zahlreiche Haushalte nach wie vor ohne Strom.
Schnee Kärnten
Seit mehreren Tagen kommen die Helfer mit dem Räumen kaum nach.
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Schon wieder ziehen Wolken auf - aus Richtung Norditalien und Osttirol.
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Am Weissensee zeigt sich die Schneelast deutlich, die auf den Hausdächern liegt.
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Noch ist es trüb und bewölkt, gegen Mittag werden erneut Schneefälle erwartet.
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Das Bild mit der Spaziergängerin zeigt wie hoch die Schneemassen neben der Straße liegen.
Schnee Kärnten
Seit mehreren Tagen kommen die Helfer mit dem Räumen kaum nach.
Schnee Kärnten
Nicht immer hielt die Vegetation den Schneemassen stand.
Schnee Kärnten
Auf dem Weg zur Arbeit mussten am Montag Kärntner extra Zeit einplanen.
Schnee Kärnten
Mehrere Straßen mussten wegen starken Schneefalls gesperrt werden.
Schnee Kärnten
Mehrere Straßen mussten wegen starken Schneefalls gesperrt werden.
Schnee Kärnten
Auf den Hausdächern liegt meterhoher Schnee.
Schnee Kärnten
Ganz Kärnten ist weiß.
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Mitarbeiter des Kärntner Energieversorgers Kelag arbeiten an der Wiederherstellung des Stromnetzes.
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Bei rund 5000 Haushalten gingen am Montag die Lichter aus.
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Umgestürzte Bäume und eingefrorene Leitungen waren verantwortlich für die Stromausfälle.
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Auf 692 Metern Seehöhe ist eine ordentliche Schneeschicht zusammengekommen.
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Hier ist kein Durchkommen mehr - die Plöckenpass-Straße ist gesperrt, die Straße gar nicht mehr erkennbar.
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Meterhoch liegt Schnee am Mallnitzer Dorfplatz.
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Heiligenblut, wolkenverhangen der Großglockner.
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Kärntens Hitzepol versinkt im Schnee.
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Vereiste Stromleitungen sorgten für Ausfälle.
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Das Bundesheer räumt Schnee vom Dach des Marktgemeindeamtes.
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Soldaten des Jägerbataillons 26 bei der Schneeräumung.
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Soldaten des Jägerbataillons 26 bei der Schneeräumung.
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Soldaten des Jägerbataillons 26 bei der Schneeräumung.
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Hunderte Kilometer Eisenbahnnetz mussten von den Schneemassen bereinigt werden.
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Tief verschneit ist der Erlebnispark.
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Meterhoch liegt der Schnee - mittlerweile zum Glück nur mehr neben der Straße.
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Im Ortszentrum von Mallnitz liegt der Schnee, so wie hier an der Dorfstraße.

 

10:34 Uhr: Volksschule evakuiert - 200 Kinder wurden in Sicherheit gebracht:
In Spittal an der Drau (Kärnten) drohte kurz vor 10 Uhr das Dach der Volksschule 2 einzustürzen - zu enorm sei die Schneelast gewesen. "Das Dach ist jedoch nicht niedergegangen", sagte Polizeisprecher Rainer Dionisio, 200 Kinder wurden trotzdem vorsichtshalber evakuiert. Verletzt wurde niemand, die Eltern der Schulkinder wurden bereits informiert.

10:29 Uhr: Wiener Tiergarten Schönbrunn wieder geöffnet:
Am Montag musste der Wiener Tiergarten Schönbrunn wegen akuter Glatteisgefahr geschlossen werden, jetzt empfängt der Zoo wieder Besucher. Die Räumungsteams seien unermüdlich im Einsatz gewesen, alle Wege seien inzwischen gestreut, versicherte der stellvertretende Tiergartendirektor Gerhard Kasbauer am Dienstag via Aussendung. Besucher bat er, auf den Hauptwegen zu bleiben. Im Warmen bleiben müssen die Giraffen - für sie ist es bei diesem Wetter zu gefährlich.

10:23 Uhr: PKW kracht im Burgenland gegen umgestürzten Baum:
Beim Zusammenstoß mit einem umgestürzten Baum ist Dienstagfrüh im Südburgenland ein 20-jähriger Pkw-Lenker verletzt worden. Der Steirer war mit seinem Wagen auf der B57 in Rax (Bezirk Jennersdorf) unterwegs, als er gegen die Krone des Laubbaumes krachte, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland.    Der Baum hatte offenbar in der Nacht der Last von Eis und Schnee nicht mehr standhalten können und war auf die Fahrbahn gestürzt. Beim Zusammenstoß wurde das Auto schwer beschädigt. Der Lenker wurde von der Rettung ins Krankenhaus gebracht.

10:10 Uhr: Volksschule in Spittal in Kärnten drohte einzustürzen:
Die Volksschule West in der Kärntner Bezirksstadt Spittal war am Dienstag vom Einsturz bedroht. Die Evakuierung des Gebäudes war am Vormittag im Gang. Bei der lokalen Polizei hieß es gegenüber der APA, ein Dachbalken hätte begonnen, sich zu bewegen. Wie viele Kinder sich in der Schule befunden hatten, war nicht klar. Nach ersten Informationen gab es keine Verletzten. Die Volksschule war bis Montag wegen des heftigen Wintereinbruchs geschlossen gewesen. Am Dienstag war sie jedoch - anders als etwa die Schulen im Bezirk Hermagor - wieder geöffnet worden.

09:28 Uhr: Ab Mittag beginnt es in Kärnten wieder zu schneien:
Schon um 10 Uhr setzen Schneefälle im Bezirk Hermagor ein, bis 12 Uhr schneit es von der Osttiroler Landesgrenze bis nach Villach, am Abend weiten sich die Niederschläge aus - bis zu 40 Zentimeter Neuschnee sind in den Karawanken möglich.

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09:06 Uhr: Aufatmen in Osttirol:
Zahlreiche Straßen sind wieder befahrbar, doch schon kommt die nächste Schneefront auf Osttirol zu. Vielerorts hat das große Aufräumen natürlich bereits begonnen.

Diashow: Winterchaos in Osttirol

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In Lienz schreiten die Aufräumarbeiten zügig voran, so wie hier am Schlossweg.
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Massive Behinderungen gab es im Zugverkehr, hier eine eingeschneite Lok am Bahnhof Lienz.
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Eine enorme Schneelast liegt auf den Bäumen, teilweise muss sie mit Wasser von Feuerwehrleuten heruntergespült werden.
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Eigentlich wäre Ruhe eingekehrt, doch am Dienstag kommt schon wieder Schnee.
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Eigentlich wäre Ruhe eingekehrt, doch am Dienstag kommt schon wieder Schnee.
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Im Hochpustertal zeigt sich wie enorm die Schneefälle waren.
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Montagnachmittag konnte die Straße ins Defereggental bis Ladstatt wieder freigegeben werden.
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Wolkenverhangen ist nach wie vor der Himmel über Osttirol.
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In Sillian sieht man die Hand vor Augen kaum.
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Die Idylle trügt: Schneemassen sorgen immer wieder für Behinderungen im Straßenverkehr.
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Die Verkehrslage entspannt sich nur langsam.
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Die Verkehrslage entspannt sich nur langsam.

08:50 Uhr: Kärntner Täler sind teilweise wieder erreichbar:
Das seit Freitag isolierte Lesachteil kann für Notfälle über Osttirol wieder erreicht werden, auch das Nassfeld kann von Einheimischen und Touristen per PKW wieder angefahren werden, genauso wie Bad Bleiberg, wo die Straße am Montag zuerst geöffnet, dann aber wieder geschlossen werden musste.

08:31 Uhr: Kärntner Stromnetz soll bald wieder funktionieren:
1300 Haushalte in Kärnten sind derzeit noch immer ohne Strom - bei 1000 von ihnen sollte am Dienstag wieder das Licht angehen, darum kümmern sich Mitarbeiter des Energieversorgers Kelag. Manche Gebiete sind aber nach wie vor nicht erreichbar, weil Straßen gesperrt sind, etwa im Lesachtal. Immer noch keinen Strom gibt es zudem im Rosental, in Teilen Mittelkärntens und im Gail- und Gitschtal.

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08:22 Uhr: Keine wesentliche Wetterbesserung in Sicht:
Ein Blick auf die Großwetterlage zeigt: Bis Freitag ändert sich wenig. Immer wieder kann es im Süden Österreichs schneien, von einer Entspannung der Schneesituation kann also noch keine Rede sein, vor allem in den Karnischen Alpen bleibt die Lage kritisch.

08:15 Uhr: Die aktuelle Schneeprognose für Dienstagvormittag:
Ab etwa 10 Uhr ziehen von Südwesten her erneut Wolken auf, in Oberkärnten beginnt es rasch zu schneien - die Krisengebiete werden also nicht verschont. 20 cm sollen minimal fallen, in den Karawanken sogar bis zu 40 Zentimeter.

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So wird das Wetter in Ihrem Bundesland:

Wien:
Eine dicke Hochnebeldecke liegt erneut über der Stadt, im Lauf des Tages sollte sie aber ein paar Lücken bekommen - dann zeigt sich kurz die Sonne. Höchstwert: plus 1 Grad.

Niederösterreich:
Hartnäckiger Nebel hält sich über dem Flachland und im Waldviertel, im Mostviertel wird es erneut föhnig und damit zeitweise sonnig bei maximal 9 Grad. Ansonsten pendeln die Temperaturen zwischen minus 2 und leichten Plusgraden.

Burgenland:
Dicker Hochnebel hält sich erneut über dem ganzen Bundesland. Im Lauf des Tages könnte diese Decke aber Lücken bekommen, dann kommt zeitweise auch die Sonne durch. Maximal minus 2 bis plus 2 Grad sind möglich.

Oberösterreich:
Der Tag beginnt unter einer dicken Nebeldecke. Nach und nach reißt der aber auf und es setzt sich größtenteils die Sonne durch. Bei lebhaftem Ostwind steigen die Temperaturen auf 4 bis 8 Grad.

Salzburg:
Wenig  Wetteränderung. Der Lungau wird aus Südwesten von der Schneefront erfasst, es bleibt kalt. Nördlich der Tauern reißt die Nebeldecke rasch auf und die Sonne kommt durch. Bei Föhnwind werden hier bis zu 9 Grad erreicht.

Steiermark:
In der Südsteiermark halten sich hochnebelartige Wolken, am Nachmittag kann es auflockern. Auf den Bergen scheint den ganzen Tag über die Sonne, zwischen dem Ausseer Land und Mariazell wird es zudem föhnig mit bis zu 7 Grad, trüb bleibt es nur im Mur-, und Mürztal.

Kärnten:
Von Südwesten ziehen erneut Schneeschauer auf, besonders ergebieg werden sie im Bezirk Hermagor ausfallen, unterhalb von 600 Metern kann es auch regnen. Am Abend ist dann auch in Unter- und Mittelkärnten mit Schneeregen zu rechnen, später fällt auch hier Schnee. Höchstwerte: 1 bis 3 Grad.

Tirol:
In Osttirol beginnt es von Südwesten her zu schneien, unterhalb von 700 Metern fällt auch Regen. In Nordtirol herrscht erneut Föhnwetter, zeitweise wird es sonnig und dabei mild mit bis zu 9 Grad.

Vorarlberg:
Bei Föhnwind lockern die Wolken auf und die Sonne zeigt sich. Am Nachmittag ziehen allerdings Wolken auf, es kann leicht regnen. In Bodenseenähe halten sich zudem beständige Nebelfelder. Maximal 5 bis 7 Grad sind zu erwarten.