19. Dezember 2014 | 10:30 Uhr

sonnenfinsternis2.jpg © Getty Images/AFP

Schutzbrillen auf!

Österreich erlebt 2015 eine Sonnenfinsternis

Nicht verpassen: Nächste Chance erst 2021. Schutzbrillen auf und los geht's!

Nachdem das zu Ende gehende Jahr - aus österreichischer Sicht - astronomisch wenig zu bieten hatte, kann 2015 wieder mit einigen Himmelsschauspielen aufwarten. Im kommenden Jahr sind hierzulande eine partielle Sonnenfinsternis und eine totale Mondfinsternis zu sehen. Zumindest die Sonnenfinsternis sollte man nicht versäumen - es ist die letzte von Österreich aus zu beobachtende bis 2021.

Wann wird es dunkel?
2015 bietet zwei partielle Sonnenfinsternisse, wobei jene am 13. September aber nur im südlichen Afrika und von der Antarktis aus zu sehen ist. Dagegen ist die teilweise Verfinsterung am Vormittag des 20. März ein auch von Österreich aus zu sehendes Ereignis. Die Sonne wird sich dabei nach Angaben der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) immerhin zu 70 Prozent verdunkeln - zur Beobachtung benötigt man Spezialbrillen. Sollte an diesem Tag des Wetter schlecht sein, muss man bis zum 10. Juni 2021 warten, ehe in Österreich wieder eine - sehr schwache - partielle Sonnenfinsternis zu sehen ist.

So funktioniert die Sonnenfinsternis:

sonnenfinsternis.jpg © Getty Images

Sonne, Mond und Erde müssen auf einer Linie stehen. Auf einem bestimmten Radius auf der Erde erscheint der im Vergleich wesentlich kleinere Mond den selben Durchmesser zu haben wie die Sonne und verdunkelt sie daher.

Zwei Mal verdunkelt sich der Mond:
Auch zwei totale Mondfinsternisse finden im kommenden Jahr statt, jene am 4. April ist allerdings nur im pazifischen Raum zu sehen. Dafür kann man am 28. September nach mehr als sieben Jahren in Mitteleuropa wieder eine totale Verdunkelung des Erdtrabanten in voller Länge bewundern.

Eher für Amateur-Astronomen denn für eine breite Öffentlichkeit ist eine 2015 beginnende Serie von Bedeckungen des hellen Sterns Aldebaran durch den Mond, die bis 2018 andauert. Auch die Beobachtung von Kometen bleibt den Amateuren und Profis vorbehalten, interessant für sie könnten Lovejoy, Howell, PanSTARRS und Catalina werden. Bei Vorhersagen über deren Helligkeitsentwicklung sind die Experten immer vorsichtig.

Bei den Meteorströmen fallen die Perseiden rund um den 13. August und die Geminiden rund um den 14. Dezember von der Mondphase her gut. Jeweils rund um Neumond könnten dabei zahlreiche Sternschnuppen zu sehen sein.
 

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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