25. April 2017 | 08:31 Uhr

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Temperatursturz

Obst- und Weinbauern zittern vor neuem Frost

Bereits ab Donnerstag wird es wieder kalt, am Freitag kann es wieder Frost geben

Zumindest auf 35 Millionen Euro belaufen sich die Schäden laut Hagelversicherung, die der Frost vor allem an Obstkulturen angerichtet hat. In der Landwirtschaftskammer versuchen Experten seither, sich einen exakten Überblick zu verschaffen.

"Wegen der kleinräumigen, regionalen Unterschiede, aber auch, weil man da und dort noch hoffen kann, dass es Kulturen überlebt haben", berichtet eine Sprecherin, seien Prognosen schwierig. Frühestens gegen Ende der Woche werde man eine erste definitive Bilanz geben können, wird betont.

Kaltfront
Da könnte nach einem Kurzfrühling zu Beginn dieser Woche aber bereits die nächste Frostwelle zuschlagen: Ab Wochenmitte kommt die nächste Kaltfront, die der Landwirtschaft zwar den ersehnten Regen bringt, allerdings kühlt es wieder so stark ab, dass es bis in Tallagen schneien kann, so die Wetterexperten. Am Freitag soll dann die Schneefallgrenze überhaupt bei 500 Metern liegen, dazu lebhafter Wind bei drei bis 13 Grad.

Was ein neuer Kälteeinbruch auslösen könnte, vermag in der Landwirtschaft niemand vorherzusagen: "Reine Spekulation", heißt es, aber auch 2016 kam ja die Katastrophe als Doppelschlag.

>> Vorschau: Regen- und Schneewalze im Anmarsch

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Wechselnd bewölkt, Schauer und böiger Wind. 10/19°

Störungseinfluss sorgt über Österreich verbreitet für trübes Wetter. Häufig regnet es aus den vielen dichten Wolken und besonders von Osttirol bis in die Obersteiermark auch intensiv. Längere trockene Phasen sind nur in Niederösterreich sowie im Südosten zu erwarten. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag schließlich in die östlichen Landesteile aus und südlich des Alpenhauptkammes mischen sich auch Gewitter unter die Regenschauer. Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 10 und 21 Grad, mit den höchsten Werten im Südburgenland. Heute Nacht: In den Abendstunden und in der Nacht regnet es teils noch intensiv und langanhaltend. Im Südosten des Landes an der Grenze zu Slowenien sind mitunter auch noch Gewitter unterwegs. Der Niederschlagsschwerpunkt erstreckt sich von Osttirol bis in den Nordosten des Landes. Bis zum Morgen lässt der Niederschlag aber insgesamt nach und auch die Wolkendecke lockert auf, vor allem im Westen des Landes. Der Wind weht schwach bis mäßig und in den höheren Lagen und vor allem im Nordosten lebhaft bis kräftig aus West bis Nord. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 4 bis 11 Grad.
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