20. Juni 2021 | 23:06 Uhr

Hitze © APA/HANS PUNZ

Zu Hitze kommen Unwetter

Noch eine Woche Hitze-Welle

Mindestens bis Freitag hat die extreme Hitze ganz Österreich im Schwitzkasten.

Hitzewelle. Wer geglaubt hat, dass die Hitze gestern am Sonntag ihren Höhepunkt erreicht hat, wird heute wohl eines Besseren belehrt werden: Vor allem im Osten Österreichs, also in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland, legen die Temperaturen noch einmal zu. Die Südströmung dreht noch einmal voll auf und treibt große Mengen heißer Luft aus der Sahararegion zu uns. In vielen Regionen war das auch durch eine feine Staubschicht auf Autos und Gartenmöbel sowie an einem rötlich verfärbten Himmel zu erkennen.

16 Stunden Sonne: Heute längster Tag des Jahres

Sonnenwende. Zum massiven Südstrom kommt noch dazu, dass heute Sommersonnenwende ist, und somit der längste Tag des Jahres. Die Sonne brennt also von 4.55 Uhr bis 20.57 Uhr vom Himmel, also genau 16,02 Stunden. Die Hoffnung, dass sich die Temperaturen mit den ab nun wieder kürzer werdenden Tagen etwas normalisieren, wird sich nicht erfüllen. Noch bis Freitag sind durchwegs 35 Grad zu erwarten.

Schwere Unwetter und Gewitter vom Westen

Die Hitzeperiode wird aber nicht mehr von ausschließlich strahlend blauem Himmel begleitet. Bereits heute setzen im Westen schwere Gewitter ein, die die ganze Woche immer wieder auftreten können. Ab Donnerstag ist dann auch im Osten mit Unwettern zu rechnen. Die Temperaturen bleiben aber stets im 30-Grad-Bereich.

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Überwiegend trüb und oft Regen. 3/9°

Immer wieder ziehen Wolkenfelder über das Land, dazwischen gibt es aber auch zeitweise sonnige Auflockerungen, vor allem nördlich des Alpenhauptkamms. Im Laufe des Nachmittags setzt im Westen mit Kaltfrontdurchzug schauerartiger Niederschlag ein, bei einer Schneefallgrenze um 1200m. Zudem lebt dort mit Störungsdurchzug kräftiger, teils stürmischer Westwind auf. Sonst weht der Wind meist schwach bis mäßig aus eher Ost bis Süd und erst in den Abend- und Nachtstunden breitet sich der lebhafte bis starke Westwind ostwärts aus. Tageshöchsttemperaturen zwischen 5 und 13 Grad. Heute Nacht: Die Nacht verläuft in vielen Landesteilen zunächst dicht bewölkt und vor allem nördlich des Alpenhauptkammes regnet oder schneit es gebietsweise bei einer Schneefallgrenze zwischen 900m und 1300m Seehöhe. In der zweiten Nachthälfte lockert die Wolkendecke zeitweise auf, vor allem im Süden und im Nordosten des Landes. Der Westwind weht nördlich des Alpenhauptkamms vielfach lebhaft, in exponierten Lagen auch stark, nur im Süden und Südosten bleibt es schwach windig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 6 Grad.
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