09. November 2016 | 07:10 Uhr

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Winter zeigt seine Krallen

Neuschnee im Anmarsch: Wo & wann es schneit

Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee fallen in den nächsten Tagen - die Prognose im Detail:

Bis zum Wochenende zeigt der Winter in weiten Teilen Österreichs seine Krallen - mit Kälte, Eis und Schnee. Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee sind bis Samstag möglich, am meisten fällt im Westen in der Arlbergregion und in der Silvretta. Am Dachstein werden um die 20 Zentimeter erwartet. Auf höher gelegenen Straßen im Osten wie auf der Pack, am Wechsel und am Semmering ist ab Donnerstag wieder Schneematsch möglich.

Wo es wann schneit - die Prognose im Detail:

Donnerstag
Meist überwiegen die Wolken und vor allem im Westen und Norden ist recht häufig Regen oder Schneefall zu erwarten. Im Süden und Südosten klingen die anfänglichen Niederschläge rasch ab und vor allem am Nachmittag lässt sich zwischendurch auch ein wenig die Sonne blicken. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 400 und 900 Meter Seehöhe. Die Temperaturen erreichen zwischen 2 und 8 Grad.

Aktuelle Neuschnee-Prognose für Österreich:
snow31.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)
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Freitag
Viele Wolken und leichter Schneefall oberhalb von 300-600 Meter Höhe charakterisieren den Freitag. Zwischendurch kann es auflockern, im Süden auch für längere Zeit. Am meisten Schnee fällt wieder im Westen und entlang der Nordalpen. Am Freitag erwischt der Neuschnee mit bis zu 5 Zentimeter auch den Großraum Linz. Auch im Wienerwald sind bis zu 5 Zentimeter möglich. Bis nach Wien dürfte es der Schnee aber nicht schaffen, höchtens Schneeregen. Die Temperaturen liegen zwischen 2 und 7 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.

Samstag
Am Samstag halten sich im Nordstau noch einige Wolken, und regional regnet oder schneit es leicht - mehr als 5 Zentimeter Neuschnee gibt es aber nicht mehr. Im Flachland sowie im Süden und im Westen lockern die Wolken auf, die Temperaturen steigen auf 3 bis 8 Grad.

Sonntag
Am Sonntag zieht die nächste Front von Nordwesten herein, wiederum schneit es vor allem an der Alpennordseite - allerdings nicht ergiebig, und von Westen her steigt auch die Schneefallgrenze auf über 1.400 Meter. Im Norden und im Osten liegt sie anfangs bei 500 Meter, steigt im Tagesverlauf aber auch hier an. Während es im Westen deutlich wärmer wird mit bis zu 10 Grad, bleibt es im Osten noch kalt mit Werten um die 4 Grad.





 

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Lokaler Nebel, viel Sonne, -7/2°

In Tälern und Becken vor allem im Süden und Südosten sowie im Rheintal und im Waldviertel gibt es einige Hochnebelfelder, die vor allem im Südosten den ganzen Tag beständig sind. Abseits der Nebelfelder bleibt es sehr sonnig. Der Wind weht in höheren Lagen und im östlichen Flachland mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost, sonst bleibt es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen in den Niederungen in der Osthälfte nur minus 4 bis minus 1 Grad, sonst meist zwischen plus 2 und 8 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Bergland der Alpennordseite und im Westen sowie allgemein in höheren Lagen. Heute Nacht: In der Nacht bleibt es im Südosten trüb, ebenso oft auch im Waldviertel, sonst ist der Himmel regional noch sternenklar. Nach und nach gibt es aber auch im Osten und in Beckenlagen sowie in manchen Tälern wieder Nebel oder Hochnebel. Der Wind weht allgemein schwach, im Norden und Osten teils mäßig oder auffrischend aus Ost bis Süd. Es gibt wieder verbreitet strengen Frost zwischen minus 15 und minus 3 Grad, wobei es in klaren Alpentälern und Senken auch noch kälter werden kann.
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