13. Mai 2019 | 15:00 Uhr

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Nach starken Regenfällen

Dürregefahr vorerst gebannt

Die Unwetter am Wochenende hatten auch etwas Gutes.

"Für die Landwirtschaft kam der Regen gerade noch rechtzeitig zum Beginn der Vegetationsperiode, hier ist die Dürregefahr vorerst gebannt", sagte Klaus Haslinger, Klimaforscher der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), am Montag der APA.
 
Betrachtet man aber die Regenmengen seit Jahresbeginn, ist es in einigen Regionen aber immer noch relativ trocken. Zum Beispiel gab es im Großteil von Niederösterreich und des Burgenlands seit Jahresbeginn um 20 bis 30 Prozent weniger Niederschlag als im Mittel. In der südlichen Steiermark fehlen sogar rund 30 bis 50 Prozent Niederschlag auf die für Jänner bis Mitte Mai typische Niederschlagsmenge.
 
Die Regenmengen am Wochenende waren gebietsweise überdurchschnittlich. "In Mattersburg regnete es in der Nacht auf Sonntag in nur wenigen Stunden 98 Liter pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Regenmengen in einem gesamten Mai liegt in der Region bei knapp 80 Liter pro Quadratmeter", so ZAMG-Meteorologe Alexander Orlik.

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Lokal Frühnebel, sonst sonnig, 6/21°

In der Osthälfte scheint die Sonne weitgehend ungestört, in Tirol und Vorarlberg ziehen etwas mehr Wolken durch und hier muss auch mit dem einen oder anderen Regenschauer gerechnet werden. Der Wind weht überwiegend schwach aus südlichen Richtungen, im Nordosten kann er auch mäßig auffrischen. Nachmittagstemperaturen 19 bis 25 Grad. Heute Nacht: In den Abendstunden geht es im Osten zunächst noch oftmals gering bewölkt weiter, in der Nacht ziehen dann regional vermehrt kompaktere Wolken durch. Im Westen halten sich zu Beginn noch länger Restwolken und anfangs kann in Tirol auch noch der eine oder andere letzte Regenschauer niedergehen. In der Früh lockert es dann größtenteils auf. Der Wind weht schwach aus südlichen Richtungen. Tiefsttemperaturen der Nacht 2 bis 11 Grad.
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