02. Dezember 2019 | 08:25 Uhr

Schneesturm © Reuters (Symbolbild)

Ausblick

Nach dem Schnee kommt die Mega-Kälte

Kälte-Schock: Frühtemperaturen von bis zu minus zehn Grad 

Auf Schneefall folgt kommende Woche sonniges Winterwetter. Dabei wird es laut der Prognose der Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vor allem in der Früh mit bis zu minus zehn Grad sehr kalt.
 

Die Prognose im Detail

Die erste Tageshälfte bringt am Montag verbreitet restliche Niederschläge. Im weiteren Verlauf schneit es noch mit Schwerpunkt im Alpennordstau bei einer Schneefallgrenze um 500 Meter. Bis zum Abend klingen die meisten Niederschläge ab und die Bewölkung über dem Flachland löst sich nachhaltig auf. Mäßiger bis lebhafter West-bis Nordwestwind frischt auf. Die Frühtemperaturen liegen bei minus zwei bis drei Grad, Nachmittagstemperaturen bei einem bis fünf Grad.
 
Am Dienstag beruhigt sich mit steigendem Luftdruck von Westen das Wetter wieder. Mit der nordwestlichen Höhenströmung ziehen allerdings im Norden und Osten ein paar dichtere Wolkenfelder über den Himmel, zwischen dem Salzkammergut und dem Industrieviertel sind dabei auch ein paar Schneeflocken zu erwarten. Oft strahlend sonnig ist es im Westen und Südwesten außerhalb der Nebelzonen. Der Wind weht am Alpenostrand noch lebhaft aus Nordwest, sonst ist es windschwach. Die Frühwerte erreichen minus neun bis ein Grad, die Maxima null bis fünf Grad.
 
Unter Hochdruckeinfluss scheint am Mittwoch verbreitet die Sonne von einem strahlend blauen Himmel. Nur ganz vereinzelt kann es am Bodensee sowie in südlichen Beckenlagen und im oberösterreichischen Zentralraum ein paar Nebelfelder geben. Der Wind weht schwach, im Osten mäßig aus Ost bis Süd. In der Früh ist es kalt mit minus zehn bis minus zwei Grad , die Höchsttemperaturen liegen dann bei null bis acht Grad.
 

Sonniges Winterwetter

Nochmals bringt Hochdruckeinfluss auch am Donnerstag verbreitet strahlenden Sonnenschein. Nur stellenweise gibt es in der Früh am Bodensee, im Donauraum und in südlichen Beckenlagen etwas Nebel. Der Wind weht meist nur schwach, nur ganz im Osten kommt mäßiger bis lebhafter Südostwind auf. Die Frühtemperaturen sind mit minus zehn bis minus einem Grad wieder kalt, unter Tags zeigt das Thermometer dann minus ein bis zehn Grad an.
 
Freitag: Der Hochdruckeinfluss wird nur ein wenig schwächer, die Nebelneigung über den Niederungen steigt aber an. Besonders im Norden, Osten und Südosten sowie in Beckenlagen im Süden startet der Tag mit ein paar Nebelfeldern. Abseits des Nebels ist es sonnig, erst im Tagesverlauf ziehen dann von Süden her ein paar hohe Wolken durch. Schwacher Wind. Die Minima erreichen wieder minus zehn bis minus ein Grad, die Maxima null bis zehn Grad.

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Im W sonnig, sonst bewölkt, SO Schnee, -10/-2°

Von Vorarlberg in Richtung Osten über Salzburg bis ins westliche Niederösterreich geht es öfters sonnig und trocken durch den Nachmittag. Überall sonst muss sich die Sonne hingegen meist mit einem Platz oberhalb von dichten Wolken zufrieden geben. Von Unterkärnten über die Südoststeiermark und das Burgenland bis zur Buckligen Welt in Niederösterreich schneit es außerdem. Am meisten schneit es aber im Südosten Österreichs. Die vorherrschende Windrichtung ist West bis Nord. Aus dieser weht der Wind schwach bis mäßig. Die Nachmittagstemperaturen umspannen minus 8 bis plus 2 Grad. Heute Nacht: In Vorarlberg und in Tirol sowie in Teilen Salzburgs und Oberösterreichs geht es gering bewölkt durch die Nacht auf Dienstag. Überall sonst startet die Nacht jedoch mit deutlich mehr Wolken und im Südosten schneit es anfangs auch noch leicht. In der Folge lässt hier der Schneefall aber nach und bis zum Morgen lockert die Wolkendecke vorübergehend örtlich auf. Dazu weht schwacher, im Osten auch mäßiger Wind aus West bis Nordwest bei Temperaturen in der Nacht zwischen minus 17 und minus 2 Grad. Im Waldviertel oder auch inneralpin kühlt es zum Teil auch noch stärker aus.
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