31. Oktober 2023 | 06:18 Uhr

Heftiger Starkregen: Mure reißt fahrendes Auto mit © Facebook/Freiwillige Feuerwehr Obernberg am Brenner

Wetter-Warnung

Heftiger Starkregen: Mure reißt fahrendes Auto mit

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist es im Gemeindegebiet von Gries am Brenner aufgrund starker Regenfälle zu einem Murenabgang gekommen.

Dabei wurde auch die Brennerautobahn (A13) auf beiden Fahrtrichtungen verschüttet. Ein Richtung Norden fahrender Pkw wurde gegen 2.40 Uhr von der Mure erfasst. Dabei gab es keine Verletzten, wie die Tiroler Polizei Dienstagfrüh vermeldete. Ab 7.00 Uhr war in beiden Fahrtrichtungen wieder eine Spur für den Verkehr freigegeben.

Die A13 hatte zwischen der Grenze zu Italien und Brennersee zwischenzeitlich vollständig gesperrt werden müssen. Umgehend waren örtliche Umleitungsmaßnahmen eingerichtet und der Lkw-Verkehr in Fahrtrichtung Norden in Italien angehalten worden. Der Pkw-Verkehr in Fahrtrichtung Norden wurde örtlich über die B182 (Brennerbundesstraße) umgeleitet. Die Aufräumungsarbeiten waren indes weiterhin im Gange, teilte die Asfinag mit.

Auch heute wieder Starkregen-Warnung im Süden

Heute ist es zunächst ist es verbreitet bedeckt mit häufigem und vor allem im Süden auch ergiebigem Regen. Örtlich können die Niederschläge schauerartig verstärkt sein. Die Schneefallgrenze liegt vorübergehend an der Alpennordseite zwischen etwa 1.500 und 2.000m. Am Nachmittag gibt es ein paar Auflockerungen, insgesamt aber nur wenig Sonne. Im Norden bleibt es dann meist schon niederschlagsfrei, aber auch sonst nehmen die Intensitäten des Regens ab. Im Donauraum und im Osten bläst der Wind lebhaft aus West, sonst weht er eher schwach bis mäßig. Frühtemperaturen bei 5 bis 15 Grad, Tageshöchsttemperaturen meist zwischen 12 und 18 Grad.

regen.jpg © GeoSphere Austria

Am Mittwoch gibt es in südlichen Beckenlagen sowie inneralpin anfangs ein paar Nebel- und Hochnebelfelder, in Ober- und Niederösterreich ziehen noch ein paar Restwolken durch. Davon abgesehen überwiegt der Sonnenschein, zumindest solange, bis im Laufe des Nachmittages von Südwesten her ein Schirm hoher Wolken aufzieht. Der Wind weht im Osten zunächst noch schwach bis mäßig aus West, sonst dreht der er bald auf Südost bis Süd, im Westen wird es dann wieder föhnig. Frühtemperaturen meist 2 bis 10 Grad, Tageshöchsttemperaturen 12 bis 18 Grad.

Entlang und südlich des Alpenhauptkammes ist der Himmel am Donnerstag wolkenverhangen und immer öfter setzt Regen ein. Sonst halten sich über den Niederungen regional Nebelfelder, die sich aber bis gegen Mittag oft auflösen. Außerhalb der Nebelzonen scheint zunächst zumindest zeitweise die Sonne. Am Nachmittag werden die Wolken aber auch hier langsam mehr. Gegen Abend greift der Regen dann ganz im Westen auch auf die Alpennordseite über. Der Wind kommt schwach bis mäßig, im Osten und entlang der Alpennordseite lebhaft bis stark, aus Ost bis Südwest. Am Morgen umspannen die Temperaturen minus 1 bis plus 10 Grad, am Nachmittag 9 bis 18 Grad.