09. August 2018 | 06:08 Uhr

Schwere Unwetter im Westen

Mure verwüstet Tiroler Hotelzimmer

In Salzburg und Tirol hielten Unwetter die Feuerwehren im Dauereinsatz.

Unwetter und Starkregen haben in der Nacht auf Donnerstag in Salzburg und Tirol für schwere Schäden und zahlreiche Einsätze der Feuerwehr gesorgt. In Salzburg waren besonders die Landeshauptstadt, der Pongau und der Pinzgau betroffen, meldete das ORF-Radio Donnerstag früh.

Demnach drang etwa Wasser in die Universitätsklinik für Nuklearmedizin des Landeskrankenhauses ein. Ebenso erging es am Mittwochabend während Vorstellungen der Salzburger Festspiele dem Großen Festspielhaus und dem Haus für Mozart. Außerdem war die Katschbergstraße (B99) im Bereich der Breitlehengalerie auf rund 100 Metern vermurt, wie die Salzburger Landespolizeidirektion in einer Aussendung mitteilte.

WasserBruckhäusl1.jpg © Zoom.Tirol
In Bruckhäusl trat ein Bach über die Ufer.

In Tirol verlegte eine Mure im Bereich Niederau am Mittwochabend die Wildschönauer Landesstraße (L3). Die Straße zwischen Wörgl und Wildschönau musst gesperrt und der Verkehr über Hopfgarten umgeleitet werden, berichtete die "Tiroler Tageszeitung" online. In Fügenberg wurden demnach durch einen Erdrutsch mehrere Zimmer eines Hotels beschädigt. In Bruckhäusl trat ein Bach über die Ufer.

ÜberflutungWörgl.jpg © Zoom.Tirol Land unter in Wörgl.

 

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Im Westen unbeständig, nach Osten zu sonnig, 9/20°

Zu Wochenbeginn sorgt im Westen und Südwesten eine Störungszone für unbeständige Wetterbedingungen. Von Vorarlberg bis in die Obersteiermark gehen immer wieder Regenschauer nieder. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber in Tirol. Die Schauer klingen im Laufe des Nachmittags jedoch allmählich ab. Überall sonst überwiegt der Sonnenschein, meist ziehen nur harmlose Schleierwolken durch. Lediglich im Bergland entstehen auch Quellwolken, Regenschauer bleiben aber in der Osthälfte eher die Ausnahme. Der Wind weht nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 18 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend ziehen letzte Regenschauer im Westen bald ab und danach geht es im ganzen Land meist gering bewölkt bis wolkenlos durch die Nacht auf Dienstag. Inneralpin können sich in den frühen Morgenstunden Nebelfelder bilden, besonders im Westen. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen 2 bis 11 Grad.
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