05. August 2015 | 13:57 Uhr

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Osttirol

Mure verschüttet Drautal-Straße

Pkw und Lkw von den Wassermassen eingeschlossen - Keine Verletzten.

Die Drautalstraße (B100) ist nach einem Murenabgang in Arnbach in Osttirol am Dienstagabend auf einer Länge von mehreren Hundert Metern überflutet worden. Im Grenzbereich zu Südtirol wurde die Drau durch die Geröllmassen aufgestaut, durch den Rückstau wurde die Straße überschwemmt. Dabei wurden zwei Fahrzeuge von den Wassermassen eingeschlossen. Die Feuerwehr barg die Insassen unverletzt.

"Die Insassen konnten alle unverletzt geborgen und in Sicherheit gebracht werden", erklärte Bezirkshauptfrau Olga Reisner. Experten des Baubezirksamts Lienz, des Wasserbaus und der Wildbach- und Lawinenverbauung würden jetzt weitere Schutzmaßnahmen für diesen Straßenabschnitt treffen. In der Zwischenzeit hätten sich wieder alle Pegel unter dem einjährlichen Hochwasserpegel eingependelt. Die beim Unwetter ausgefallene Pegelstelle Arnbach/Drau sollte von Technikern der Hydrographie noch am Mittwoch repariert und wieder in Betrieb genommen werden.

Dienstagabend war eine Gewitterfront über Tirol und Südtirol gezogen und hatte mehrere Muren und Überflutungen ausgelöst. Insgesamt standen laut Angaben des Landes tirolweit 47 Feuerwehren im Hilfseinsatz.

 

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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