07. April 2014 | 14:08 Uhr

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Milder Winter

Droht jetzt eine Mückenplage?

Exotische Insekten werden heimisch, der milde Winter begünstigte ihr Überleben.

Die Stechmücke ist auf dem Vormarsch, auch in Österreich. Der milde Winter hat den Tieren das Überleben leicht gemacht. Bei Temperaturen über 10 Grad schlüpfen die Insekten aus ihren Eiern - und das geschah heuer wesentlich früher als sonst. Doch nicht nur heische Mücken oder Gelsen hatten es in diesem Winter leicht. Immer öfter kommen exotische Insekten zu uns - als blinde Passagiere in Flugzeugen und Schiffen.

Insekten aus Asien:
Vor allem die Asiatische Tigermücke und die Asiatische Buschmücke schaffen den Weg zu uns: Unbemerkt als "Mitreisende". Durch die globale Klimaerwärmung werden diese beiden Arten auch in Europa seit rund 20 Jahren immer wieder gesichtet, sagen Insektenforscher. Begünstigt durch milde Temperaturen werden sie heimisch und dringen immer weiter nach Norden vor. Mit im Gepäck: Gefährliche Krankenheiten wie etwa das West-Nil-Fieber. Die Insekten selbst sind aber nicht die Krankheitsträger, sondern nur die Überträger. Infiziertes Blut vermengen sie mit ihrem Speichel - beim nächsten Saug-Angriff geben sie es weiter.

Heimische Mücken sind da wesentlich ungefährlicher, allerdings könnten auch sie heuer zur Plage werden. Normalerweise erfriert ein Großteil der Eier bei Frosttagen. Weil die aber fehlten, darf mit einer großen Anzahl an Mücken gerechnet werden.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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