19. Jänner 2017 | 10:09 Uhr

tannheim2.jpg © Webcam Tannheim

Hoch "Brigitta"

Minus 21 Grad! Kältewelle friert Österreich ein

Es ist kälter als in der Tiefkühltruhe - dafür aber auch sonniger. So geht's jetzt weiter:

Die Kältewelle hat Österreich weiter fest im Griff. Mit minus 21 Grad war Donnerstagfrüh das Tannheimertal in Tirol der Kältepol des Landes. In Kössen (Bezirk Kitzbühel) fiel die Temperatur in der Nacht auf -19,2°C. Der kälteste Ort Niederösterreichs war Lunz am See im Mostviertel mit -19,1°C, in der Steiermark fror Bad Mitterndorf im Ausseerland bei -18,8°C.

Mit der aktuellen Kältewelle durch Hoch "Brigitta" könnte der heurige Jänner der kälteste der letzten 30 Jahre werden. Die österreichweite Mitteltemperatur vom 1. bis 17. Jänner betrug heuer minus 5,8 Grad (ähnlich kalt war es zuletzt 2006 mit -5,6 Grad). Deutlich kälter war es 1987 mit -6,9 Grad - der kälteste Jänner der jüngeren Geschichte datiert aus dem Jahr 1963 mit durchschnittlich -9,0 Grad.

Kälte bleibt im Flachland und in Tälern

In den nächsten Tagen sollte es etwas milder werden, vor allem in höheren Lagen. In den Tälern und im Flachland hält sich allerdings weiterhin eiskalte Luft. Die Prognose für das Wochenende im Detail:

Freitag
Trockene und kalte Luft sind am Freitag wetterbestimmend. Damit scheint überwiegend die Sonne, oft sogar von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Die Wahrscheinlichkeit für Nebel während der Morgenstunden ist gering. Die Tiefstwerte liegen zwischen minus 20 und minus 7 Grad. Bis zum Nachmittag werden schließlich minus 7 bis plus 2 Grad erreicht.

Samstag
Der Samstag startet mit ein paar Nebel- oder Hochnebelfeldern. Sie lösen sich aber meist bis Mittag auf. Außerhalb des Nebels scheint die Sonne von einem nahezu wolkenlosen, strahlend blauen Himmel. Der Wind lebt in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland aus Ost bis Süd auf. Frühtemperaturen minus 16 bis minus 6 Grad, besonders inneralpin und im Waldviertel sind auch um die minus 20 Grad möglich. Tageshöchsttemperaturen minus 5 bis plus 1 Grad.

Sonntag
Auch der Sonntag beginnt im Donauraum und im Waldviertel mit Nebelfeldern, die aber nur selten beständig sind und sich bis Mittag auflösen sollten. Der Wind frischt im Osten auf. In der Früh minus 14 bis minus 2 Grad, untertags minus 3 bis plus 5 Grad, wobei die höchsten Temperaturen im äußersten Westen erwartet werden.

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Im O und S Nebel, im W Sonne und Wolken, -3/6°

Über den Niederungen im Norden, Osten und Süden liegen recht verbreitet Nebel- und Hochnebelfelder. Stellenweise nieselt es hier auch ein wenig und führt auf unterkühlten Böden zu Glätte. Abseits der Nebelzonen ziehen nur hohe Wolkenfelder über den Himmel. Am Nachmittag könnten sich die Nebelfelder mit der Zufuhr trockenerer Luftmassen ganz im Osten etwas lichten, sonst bleiben sie meist hartnäckig. Der Wind weht im Osten mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost. Nachmittagstemperaturen bei Nebel zwischen 0 und 2 Grad, bei Sonnenschein im Westen bis zu 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht können sich die Nebel- und Hochnebelfelder im Norden und Osten stellenweise lichten, breiten sich aber vor allem ganz im Osten zum Morgen hin wieder aus. Im Rheintal oder auch generell im Süden und Südosten bleibt es trüb. Abseits der Nebelzonen zeigt sich der Nachthimmel sternenklar. Der Wind weht im Norden und Osten mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost. Tiefsttemperaturen minus 8 bis 0 Grad.
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