30. November 2023 | 07:52 Uhr

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Bibber-Kälte

Minus 15 Grad: Jetzt kommt die Mega-Kälte

Österreich friert ein. Am Wochenende kommt die Bibber-Kälte.

Eine Warmfront erfasst am Donnerstag mit dichter Bewölkung Österreich. Während es in den westlichen Landesteilen sowie von Osttirol über Kärnten bis zum Alpenostrand zeitweise regnet oder schneit, bleibt es weiter im Norden bis zum Abend weitgehend trocken. Die Schneefallgrenze zeigt regional recht große Unterschiede. Während es anfangs meist noch bis in tiefe Lagen schneit, steigt die Schneefallgrenze tagsüber teils auf Lagen über 1000m, nach Südosten hin sogar bis weit über 1500m Seehöhe. Der Wind kommt aus Nordost bis Süd und weht in den Föhntälern an der Alpennordseite auflebend, sonst generell nur schwach. Frühtemperaturen minus 11 bis 0 Grad, am kältesten ist es im Pinzgau und in Osttirol. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 6 Grad.

Der Ostalpenraum liegt am Freitag im Einfluss eines Italientiefs. Dichte, tiefliegende Wolken überziehen alle Landesteile und es regnet oder schneit verbreitet, am Nachmittag oft anhaltend, am meisten jedoch im Süden. Die Schneefallgrenze ist sehr unterschiedlich und die Prognose dahingehend noch unsicher. Während es im Nordosten anfangs noch teils bis in tiefe Lagen schneit, liegt die Schneefallgrenze im Westen und Süden vorübergehend zwischen 800 und 1500m Seehöhe, ganz im Süden auch noch höher. Tagsüber liegt sie dann auch im Norden meist um 1000m. In Teilen Unterkärntens, in der südlichen Steiermark sowie am nördlichen und östlichen Alpenrand kann es in tieferen Lagen auch zur Glättebildung durch gefrierenden Regen kommen. Der Wind kommt aus unterschiedlichen Richtungen und weht schwach bis mäßig, im Bergland mitunter auch lebhaft. Nach minus 4 bis plus 3 Grad in der Früh, Temperaturanstieg tagsüber auf 1 bis 6 Grad.

Strenger Frost

Österreich liegt am Samstag im Einflussbereichs eines Oberitalientiefs, das langsam nach Osten zieht. Mit dichten Wolken schneit es verbreitet, anfangs kann inneralpin und südlich des Alpenhauptkamms unterhalb von 700 bis 900m noch Schneeregen oder Regen mit dabei sein. Weiter nach Norden und Nordosten hält sich kältere Luft und es schneit bis in tiefe Lagen. Im Laufe des Nachmittags lässt der Schneefall langsam nach und die Wolken lockern auf. Im Norden und Nordosten weht ein lebhafter oder teils kräftiger West- bis Nordwind, der das Kälteempfinden steigert. Frühtemperaturen minus 6 bis plus 1, Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 4 Grad.

Am Sonntag erreicht uns dann die Mega-Kälte. In der Früh sinken die Temperaturen in manchen Alpentälern auf minus 15 Grad. In vielen Orten bleibt es auch am Nachmittag frostig. Am Montag geht es kalt weiter. Nach teils strengem Frost erreichen die Temperaturen auch am Nachmittag nur minus 6 bis plus 2 Grad. 
 

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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