01. August 2024 | 09:26 Uhr

Mure © Bernd Hofmeister/Land Vorarlberg

Arlberg-Straße

Mega-Unwetter: Mure verschüttet Tunnel

Nach einem heftigen Gewitter hat eine Mure am Mittwochabend in Stuben (Bezirk Bludenz) die Arlberg-Straße (B197) verschüttet.  

Vrlbg. Verletzt wurde niemand, aber nach dem Arlbergtunnel ist nun auch die zweite Hauptverkehrsverbindung zwischen Tirol und Vorarlberg vorübergehend unpassierbar. Laut Polizei war die Verbindung Tirol-Vorarlberg nur über Lech/Zürs oder über großräumige Umfahrungen möglich. Nach einer ersten Bewertung um 7.00 Uhr wird über das weitere Vorgehen entschieden.

Mure © Bernd Hofmeister/Land Vorarlberg

Nach Angaben des Vorarlberger Sicherheitslandesrats Christian Gantner (ÖVP) waren Experten der Lawinen- und Wildbachverbauen sowie Geologen mit Untersuchungen beschäftigt, ob die Galerie beim Passürtunnel wieder für den Verkehr frei gegeben werden kann.

Die Aufräumarbeiten seien in vollem Gange, sagte Gantner. Eine Besprechung zur weiteren Vorgangsweise war für 10.00 Uhr angesetzt.

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad. Heute Nacht: Mit einer nordwestlichen Strömung stauen sich zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich in der Nacht auf Dienstag viele dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 800m Seehöhe regnet und schneit es hier außerdem teilweise stark. Überall sonst gibt es hingegen bei wechselnder Bewölkung vor allem in Osttirol, aber auch von Oberösterreich ostwärts einzelne lokale Regen- oder Schneeregenschauer. Der Wind aus West bis Nord weht in den Föhntälern im Süden sowie teils im Osten mäßig, in den höchsten Lagen auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 2 bis plus 5 Grad.
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