17. Oktober 2015 | 16:50 Uhr

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Vorarlberg

Mann (38) von Lawine verschüttet - tot

Nach Augenzeugenberichten ist der Vermisste 300 bis 400 Meter abgestürzt.

Bei einem Lawinenabgang am Panüeler Kopf im Brandnertal (Bezirk Bludenz) ist am Samstag ein 38-jähriger Mann aus dem Vorarlberger Oberland getötet worden. Der Bergsteiger war mit zwei Begleitern unterwegs, als sie gegen 12.45 Uhr ein Schneebrett auslösten und verschüttet wurden. Zwei der Männer konnten sich selbst aus den Schneemassen befreien, der 38-Jährige konnte nur noch tot geborgen werden.

Der Familienvater war von der Lawine erfasst und über eine Felskante rund 300 Meter abgestürzt, hieß es bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL). Bergrettung, Alpinpolizei und ein Hubschrauber suchten rund fünf Stunden nach dem Vermissten. Wind, Nebel und Eis erschwerten die Suche, so Adi Rohrer von der RFL.

Am späten Nachmittag fanden die Bergretter den toten Bergsteiger in einer Felsrinne. Seine beiden Begleiter wurden vom Hubschrauber des Innenministeriums geborgen und nach Bludenz geflogen.

 

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Im Einfluss einer Störung dominieren bis zum Abend insgesamt dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich maximal zwischendurch. Von Nordwesten breiten sich außerdem mehr und mehr Regen- oder Schneeschauer aus. Vom Arlberg bis ins Mostviertel regnet oder schneit es zum Teil auch intensiv, am meisten aber im Westen. In den Niederungen ziehen hingegen nur einzelne Schauer durch. Weitgehend trocken bleibt es lediglich im Süden Österreichs. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 300 und 800m Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Vor allem im Bergland lebt der Wind aber immer wieder auch kräftig auf. Die Nachmittagstemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag bleibt es unbeständig und vor allem an der Alpennordseite schneit es von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich immer wieder. Bis zum Morgen intensiviert sich außerdem bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 700m Seehöhe im Osten der Niederschlag. Überall sonst bleibt es weitgehend niederschlagsfrei, zeitweise lockern die Wolken sogar vorübergehend auf. Der Wind weht in den Niederungen oft schwach bis mäßig, in höheren Lagen dauert der lebhafte Nordwestwind aber an. Die Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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