07. Jänner 2015 | 08:43 Uhr

lawine.jpg © mediabox.at/Schwarzl

Achtung Wintersportler

Lawinensituation in Tirol bleibt heikel

Oberhalb von 2.200 Metern ist die Gefahr "verbreitet erheblich".

Die Lawinensituation in Tirol bleibt heikel. Nach Angaben des Lawinenwarndienstes des Landes vom Mittwoch sei die Gefahr oberhalb von 2.200 Metern "verbreitet erheblich", die Stufe "3" der fünfteiligen Skala wurde erneut erreicht.

Leicht auszulösen:
Vor allem Triebschneeansammlungen, die sich in den vergangenen Tagen gebildet hätten, seien störanfällig und könnten immer noch bei zumeist schon geringer Zusatzbelastung als Lawine ausgelöst werden. Falls diese Lawinen bis in tiefere Schichten durchreißen, könnten sie auch mittlere Größen erreichen. Besonders in den Gebieten entlang des Alpenhauptkammes seien vereinzelt auch Fernauslösungen möglich.

Gefahrenstellen lägen in steilen Hängen aller Expositionen, wobei Anzahl und Verbreitung der Gefahrenstellen mit der Höhe zunehmen würden. Skitouren und Variantenfahrten erforderten unverändert Erfahrung in der Beurteilung der Lawinensituation, erklärten die Experten.

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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