10. Dezember 2017 | 09:20 Uhr

 Lawinengefahr © TZOe Torner Gerhard

In Vorarlberg und Tirol

Lawinengefahr: Weiter heikle Bedingungen

Flächendeckend erhebliche Lawinengefahr der Stufe drei.

Die Lawinengefahr im Westen Österreichs wurde am Sonntag weiter als erheblich (Stufe drei auf der fünfteiligen Skala) beurteilt. Der für Sonntag prognostizierte Föhnsturm sollte die Gefahr von Lawinenabgängen in Vorarlberg und Tirol im Tagesverlauf sogar noch weiter ansteigen lassen. Die Verbindung des Triebschnees zur Altschneedecke sei meist schlecht, so die beiden Lawinenwarndienste.

Sowohl in Vorarlberg als auch in Tirol bestand im ganzen Land oberhalb von 1.800 Meter erhebliche Lawinengefahr, in den östlichen Nordalpen und den Kitzbüheler Alpen oberhalb von 1.600 Meter. "Die Gefahr für Wintersportler geht von frischen und kürzlich gebildeten Triebschneeansammlungen aus", warnte Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst Tirol. Am Samstag habe es bereits einige Lawinenauslösungen durch Wintersportler, spontane Lawinenabgänge und Sprengungen gegeben, sagten Nairz und sein Vorarlberger Kollege Andreas Pecl. Pecl wies nachdrücklich darauf hin, dass bereits die Zusatzbelastung durch einzelne Wintersportler ausreichte, um Schneebretter auszulösen. Außerdem sollte in schneereichen Regionen Vorarlbergs und Tirols auf Gleitschneelawinen geachtet werden.

Der vorhergesagte Orkansturm in den Bergen werde zu massiven Verfrachtungen führen, betonten Nairz und Pecl weiter. Die Bedingungen für Wintersportler blieben demnach heikel.

 

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Im Westen unbeständig, nach Osten zu sonnig, 9/20°

Zu Wochenbeginn sorgt im Westen und Südwesten eine Störungszone für unbeständige Wetterbedingungen. Von Vorarlberg bis in die Obersteiermark gehen immer wieder Regenschauer nieder. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber in Tirol. Die Schauer klingen im Laufe des Nachmittags jedoch allmählich ab. Überall sonst überwiegt der Sonnenschein, meist ziehen nur harmlose Schleierwolken durch. Lediglich im Bergland entstehen auch Quellwolken, Regenschauer bleiben aber in der Osthälfte eher die Ausnahme. Der Wind weht nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 18 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend ziehen letzte Regenschauer im Westen bald ab und danach geht es im ganzen Land meist gering bewölkt bis wolkenlos durch die Nacht auf Dienstag. Inneralpin können sich in den frühen Morgenstunden Nebelfelder bilden, besonders im Westen. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen 2 bis 11 Grad.
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