13. April 2021 | 12:51 Uhr

lawine-sellrain.jpg © Getty (Symbolbild)

Begleiterin überlebte unverletzt

Lawinen-Drama: Skitourengeher tot geborgen

Ein Mann wurde in den Hohen Tauern von einer Lawine erfasst und kam dabei ums Leben.

Mallnitz. Ein 36-jähriger Skitourengeher aus Rumänien ist am Dienstagvormittag bei einem Lawinenabgang bei Mallnitz (Bezirk Spittal an der Drau) von einer Lawine erfasst und getötet worden. Wie die Polizei in einer Aussendung mitteilte, war der Mann gemeinsam mit seiner Begleiterin, einer 22-jährigen Linzerin, von einer Selbstversorgerhütte ins Tal gefahren. Dabei löste sich eine Lawine, die den Mann mitriss. Die Frau, die hinter ihm hergefahren war, wurde von der Lawine nicht erfasst.

Laut Polizei hatten die beiden Alpinisten zwei Tage auf der Celler-Hütte auf 2.240 Metern Seehöhe im Seebachtal verbracht. Bei der Abfahrt löste der Rumäne ein Schneebrett aus, das ihn etwa 600 Höhenmeter über steiles, teilweise senkrechtes, Gelände mitriss. Seine Leiche wurde mit einem Polizeihubschrauber geborgen.

lawine.jpeg.jpg © LPD Kärnten Übersichtsaufnahme vom Lawinenunfall.

Die 22-Jährige blieb körperlich unverletzt, sie erlitt jedoch einen schweren Schock und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Tal geflogen. Starker Wind hatten den Rettungseinsatz erheblich erschwert. Im Einsatz standen drei Hubschrauber, 23 Bergretter, mehrere Alpinpolizisten und das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes.

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