11. Jänner 2017 | 14:38 Uhr

lawine_arlberg © APA

Vorarlberg

Lawinen-Drama: Lawine reißt Frau in den Tod

Die 54-Jährige konnte nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden.

Eine 54-jährige Tourengeherin aus Deutschland ist am Mittwoch in Stuben am Arlberg von einer Lawine verschüttet und getötet worden. Die Frau konnte nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden, teilte die Polizei auf APA-Anfrage mit. Ihre drei Begleiter - darunter ein Skiführer - blieben unverletzt.

Die vierköpfige Gruppe war kurz nach 12.00 Uhr knapp unterhalb der Maroispitze (2.522 Meter) unterwegs, als das Schneebrett abging. Die Frau wurde mitgerissen und verschüttet, sie kam etwa in zwei Meter Tiefe zu liegen. Ihre Begleiter alarmierten umgehend die Einsatzkräfte, für die 54-Jährige kam aber jede Hilfe zu spät. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Am Arlberg herrschte am Mittwoch oberhalb von 2.000 Metern erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3 auf der fünfstufigen Gefahrenskala.

Im Einsatz standen die Bergrettung mit Lawinenhunden und die Alpinpolizei. Außerdem an der Suche und der Bergung beteiligt waren der Polizeihubschrauber "Libelle" und der Rettungshubschrauber "Gallus 1".

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