27. Jänner 2016 | 12:40 Uhr

hubschrauber6.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Zillertal

Lawine reißt Tourengeher in den Tod

Der Verunglückte wird erst im Laufe des Tages geborgen.

Ein Lawinenabgang bei Hochfügen im Tiroler Zillertal hat am Dienstagabend ein Todesopfer gefordert. Die Leiche des Verunglückten (61) wurde am Mittwochvormittag geborgen. Ein erster nächtlicher Bergeversuch musste zunächst aufgrund der extremen Lawinengefahr abgebrochen werden.

Helfer von Lawine verschüttet
Weil der Tiroler am späten Dienstagnachmittag noch nicht nach Hause gekommen war, verständigten Verwandte die Polizei. Gegen 17.30 Uhr wurde eine groß angelegte Suchaktion mit Alpinpolizei, Bergrettung und Lawinenhunden gestartet. Dabei ging jedoch um kurz vor 21.00 Uhr eine weitere Lawine ab, die einen der Helfer teilweise verschüttete. Er konnte sofort geborgen werden und blieb unverletzt.

Leichnam geortet
Die Suchaktion wurde daraufhin abgebrochen. Kurz vor dem Abflug des Hubschraubers wurde das Signal des Lawinenverschüttetensuchgeräts des Skitourengehers doch noch geortet. Der Verschüttete sei aber bereits tot gewesen, so der Sprecher.

Der Tiroler Lawinenwarndienst warnt vor der verbreitet heiklen Lawinensituation in den Tourengebieten. Die Gefahr ist in vielen Regionen erheblich.
 

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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