23. Jänner 2017 | 08:23 Uhr

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Oberösterreich

Lawine reißt Tourengeher 600 Meter mit

Der Holländer wurde dank eines Airbag-Rucksacks nicht komplett verschüttet.

Ein 29-jähriger Skitourengeher aus den Niederlanden ist am Sonntag am Gosaukamm in der Gemeinde Gosau (Bezirk Gmunden) von einer Lawine erfasst und 600 Meter weit mitgerissen worden. Dank seines Airbag-Rucksacks blieb er an der Oberfläche und wurde nicht komplett verschüttet. Er konnte sich selbst befreien, berichtete die oberösterreichische Polizei.

Der Holländer war gemeinsam mit einem 42-jährigen Landsmann auf einer Skitour. Sie starteten am Vormittag beim Vorderen Gosausee und stiegen durch eine steile Rinne auf. Die Skier hatten sie auf ihre Rucksäcke geschnallt. Kurz nach Mittag löste sich plötzlich eine Staublawine, die den jüngeren Niederländer mitriss.

Der Mann konnte sich zwar selbst rasch aus dem Schnee befreien, er fand aber seinen Begleiter nicht und alarmiert daher die Bergrettung. Es stellte sich rasch heraus, dass der 42-Jährige nach wie vor am Ausgangspunkt stand und von der Lawine gar nicht erfasst worden war. Der leicht verletzte 29-Jährige und sein unverletzt gebliebener Freund stiegen schließlich selbst wieder zum Vorderen Gosausee ab.

 

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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