04. Juni 2016 | 16:39 Uhr

lawine4.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Salzburg

Lawine reißt Kletterer in den Tod

Der Salzburger wurde 800 Meter mitgerissen und verschüttet.

In Mühlbach am Hochkönig (Bezirk St. Johann) ist am Samstag ein Kletterer am Hochkönig von einem Nassschneebrett verschüttet und getötet worden.

Der Salzburger war mit einem zweiten Kletterer im Aufstieg des Königsjodler Klettersteigs. In der sogenannten Birgkarrinne dürfte der Mann das Schneebrett losgetreten haben. Er wurde 800 Meter mitgerissen, sagte ein Sprecher der Polizei Salzburg.

Sein Kletterpartner, der sich bereits oberhalb der Lawine befand, blieb unverletzt. Die Unglücksstelle war mit Fahrzeugen nicht erreichbar, ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Der Königsjodler Klettersteig ist der schwierigste Klettersteig am Hochkönig und einer der längsten Salzburgs. Er führt 1.700 Höhenmeter am Grad hinauf bis zum Matrashaus auf 2.941 Metern Seehöhe.
 

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Sonne, Nebel in den Niederungen, 2/8°

In den Niederungen sowie in inneralpinen Becken und Tälern liegen zur Wochenmitte zähe Nebel oder Hochnebel. Abseits der typischen Nebelgebiete sowie in Lagen oberhalb von 700 bis 1000m Seehöhe überwiegt jedoch allgemein sonniges Wetter. Am Nachmittag steigen aber auch in tiefen Lagen im Norden und Osten zumindest örtlich die Chancen auf Nebelauflösung. Es weht schwacher Wind aus Südost bis West. Nach minus 2 bis plus 5 Grad in der Früh, Höchstwerte je nach Sonne oder Nebel zwischen 2 und bis 15 Grad.
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