09. November 2019 | 13:22 Uhr

bergrettung.jpg © Bergrettung Sölden

Drama in Tirol

Lawine in Sölden fordert zwei Tote

Zwei Personen in Sölden von Schneebrett erfasst.

Sölden. In Sölden (Bez. Imst) in Tirol hat Samstagmittag ein Schneebrett abseits der Piste zwei Personen verschüttet. Wie die Polizei der APA bestätigte, konnten die beiden Personen nur noch tot geborgen werden. Die näheren Umstände sowie die Identität der beiden Opfer waren vorerst noch nicht bekannt.
 
Rettenbachferner Sölden Lawine © Zeitungsfoto.at/Daniel Liebl
 
Es handelt sich um das erste folgenschwere Unglück, noch bevor die eigentliche Wintersportsaison begonnen hat. So ist derzeit der tägliche Lawinenwarndienst noch gar nicht eingerichtet. Die Behörde informiert allerdings fallweise im Rahmen eines Blogs. Am Freitag riet sie dort Wintersportler und Alpinisten um erhöhte Vorsicht, da sich bereits "einiges an Schnee" angesammelt habe. "Nach stürmischer Periode und folgender Wetterbesserung" bestehe eine "erhöhte Wahrscheinlichkeit von Lawinenunfällen".

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Im Westen unbeständig, nach Osten zu sonnig, 9/20°

Zu Wochenbeginn sorgt im Westen und Südwesten eine Störungszone für unbeständige Wetterbedingungen. Von Vorarlberg bis in die Obersteiermark gehen immer wieder Regenschauer nieder. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber in Tirol. Die Schauer klingen im Laufe des Nachmittags jedoch allmählich ab. Überall sonst überwiegt der Sonnenschein, meist ziehen nur harmlose Schleierwolken durch. Lediglich im Bergland entstehen auch Quellwolken, Regenschauer bleiben aber in der Osthälfte eher die Ausnahme. Der Wind weht nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 18 bis 23 Grad.
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