09. April 2017 | 15:28 Uhr

lawine3.jpg © zeitungsfoto.at

Rottenmann

Lawine in der Steiermark: Ein Toter, ein Verletzter

Drei Personen verschüttet - eine konnte nur noch tot geborgen werden.

Ein Todesopfer und einen Schwerverletzten hat am Sonntag ein Lawinenabgang am Großen Bösenstein in Hohentauern (Bezirk Murtal) gefordert. Nach Angaben der Polizei hatte ein unbekannter Tourengeher die Lawine ausgelöst. Drei Menschen wurden mitgerissen, ein 50 Jahre alter Skiläufer konnte aus den abgehenden Schneemassen ausfahren, blieb unverletzt und rief Hilfe.

Drei Tourengeher, die jeweils allein unterwegs waren, wurden von der Lawine mitgerissen. Einer, ein 57 Jahre alter Österreicher, wurde über eine Rinne talwärts gespült und teilweise verschüttet. Der Mann konnte schwer verletzt geborgen werden, ein Rettungshubschrauber flog ihn ins Unfallkrankenhaus nach Kalwang. Der dritte Skifahrer, dessen Identität vorerst noch nicht geklärt war, wurde von der Lawine über eine Felskante geschleudert und stürzte rund 40 Meter in die Tiefe. Er erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Insgesamt waren 55 Bergretter und sechs Alpinpolizisten bei der Rettungsaktion im Einsatz.

 

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Viel Sonne im NO harmlose Wolken, 7/23°

Hoher Luftdruck bleibt am Sonntag für Österreich wetterbestimmend. Bis zum Abend präsentiert sich das Wetter sonnig und trocken. Wolkenschleier in höheren Schichten stören nicht. Lediglich im Nordosten können im Tagesverlauf mitunter ein paar dichtere Wolken auftauchen. Diese bleiben aber harmlos. Der Wind aus Ost bis Süd lebt im Tagesverlauf in weiten Teilen Niederösterreichs, in Wien sowie im Nordburgenland teils mäßig auf. Die Frühtemperaturen 4 bis 13 Grad. Mit 18 bis 28 sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht, am wärmsten ist es im westen Österreichs.
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