07. November 2014 | 13:43 Uhr

karnten.jpg © APA/GERT EGGENBERGER

Jahrhundertkatastrophe

Lavamünd rüstet sich für Hochwasser

Die Kärntner Marktgemeinde zittert vor enormen Wassermassen. Das Jahrhunderthochwasser ist genau zwei Jahre her.

In der 3057 Seelen Gemeinde Lavamünd steigt die Angst. Kommt es erneut zur Katastrophe? So wie am 5. November 2012, als das ganze Gemeindegebiet unter Wasser stand? Alle Vorbereitungen werden so gut es geht getroffen, doch der damals beschlossene Hochwasserschutz ist bis heute nicht fertiggestellt.

Feuerwehr füllt schon Sandsäcke:
Seit den Mittagsstunden steht die Freiwillige Feuerwehr zusammen mit Florianijüngern aus den benachbarten Ortschaften im Einsatz. Alle möglichen Vorkehrungen werden getroffen für das prognostizierte Hochwasser. Hunderte Sandsäcke stehen bereit und könnte im Notfall sofort zu den neuralgischen Punkten gebracht werden. Tauchpumpen stehen einsatzbereit, 94 Mann warten auf den Befehl zum Ausrücken.

Schon jetzt sind die Feuerwehrleute mit dem Auspumpen von Kellern beschäftigt. Ein Krisenstab der Marktgemeinde wurde eingerichtet. Die Drau führt derzeit 1500 Kubikmeter Wasser, sobald die Situation kritisch wird, soll die Bevölkerung sofort informiert werden, heißt es auf der Homepage der FF Lavamünd.

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Extrem heiß, Gewitter im W, 23/38°

Hoher Luftdruck und subtropische Warmluftmassen bleiben für Österreich wetterbestimmend. Im Osten überwiegt bis zum Abend sonniges und hochsommerlich heißes Wetter. Lokale gewittrige Schauer bleiben hier vorerst noch die Ausnahme. Weiter im Westen werden hingegen bereits am Vormittag die Quellwolken mächtiger und mit diesen ist schließlich während der Nachmittagsstunden örtlich mit Regenschauern und auch mit Gewittern zu rechnen, vor allem aber über den Alpengipfeln in Tirol, über den Hohen Tauern und in Osttirol. Der Wind kommt aus Südost bis West und lebt in Teilen Niederösterreichs, in Wien und im Burgenland im Tagesverlauf mäßig auf. Die Frühtemperaturen 17 bis 26 Grad. Tagsüber wird es heiß mit 30 bis 40 Grad. Der Hitzepol bleibt der Osten des Landes.
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