18. Juli 2021 | 13:25 Uhr

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Laut Bürgermeister:

Kufsteiner Innenstadt unter Wasser "wie noch nie"

Keine Informationen über Verletzte.

Kufstein. Der starke Regen in der Nacht auf Sonntag hat in Tirol vor allem der Bezirkshauptstadt Kufstein im Unterland nahe der Grenze zu Bayern zu schaffen gemacht. "Die Innenstadt steht in einer Form unter Wasser, wie wir es noch nie erlebt haben", sagte Bürgermeister Martin Krumschnabel Sonntagvormittag der APA. An Aufräumarbeiten sei derzeit nicht zu denken: "Wir sind jetzt noch mitten im Prozess", berichtete er.

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In der Innenstadt seien vor allem Keller und Garagen überschwemmt, die Feuerwehren hätten derzeit aber noch gar keine Zeit, diese Baustellen anzugehen. Diese seien mit Bagger und Pumpen unterwegs, um die Bäche auszupumpen und Verklausungen zu beseitigen. Über die Ufer getreten waren Zulaufbäche des Inns, letzterer bereitete der zweitgrößten Stadt Tirols aber keine Probleme. Ein Katastrophenzug sei bereits in Kufstein eingetroffen, die würden nun über die ganze Stadt verteilt arbeiten, so Krumschnabel.

Die Bevölkerung war nach wie vor aufgerufen, das Stadtgebiet zu meiden. Der Zivilschutzalarm, der kurz vor Mitternacht aktiviert wurde, war allerdings seit den Morgenstunden nicht mehr aufrecht.

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