02. Juni 2017 | 11:40 Uhr

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Oberösterreich

Krähen-Attacken: Park in Linz gesperrt

Die Vögel verteidigen ihr Revier während der Brutzeit äußerst aggressiv.

Krähen haben Menschen im Park des Linzer Kepler-Uniklinikums (KUK) attackiert, deshalb musste ein Teil der Grünanlage vorübergehend gesperrt werden. Die ansonsten friedliebenden Vögel verteidigen ihr Revier, um ihre Brut zu schützen, erklärte der Pressesprecher Clemens Kukacka die Angriffe.

Die Krähen schreien zuerst aggressiv. Wenn die Menschen darauf nicht reagieren und das Areal hinter dem Bau C nicht verlassen, fliegen die Vögel von hinten auf ihre Köpfe und versuchen, sie mit den Krallen oder dem Schnabel zu erwischen.

Derartige Zwischenfälle mit angriffslustigen Krähen habe es in der Vergangenheit bereits öfter gegeben, stellt das Spital dazu fest. Man wisse aber damit umzugehen: Der betroffene Teil des ausgedehnten Parkgeländes wird vorübergehend gesperrt und nach der Brutzeit - rund drei Wochen - wieder geöffnet. Man richte sich dabei nach den Empfehlungen der Experten der Naturkundlichen Station.

Wie Studien gezeigt haben, sind Krähen erstaunlich schlau - ihre Geschicklichkeit entspricht in etwa der von fünf- bis siebenjährigen Kindern.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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