05. Jänner 2026 | 08:50 Uhr Österreich bibbert Klirrende Kälte: Minus 25,7 Grad gemessen Die Ortschaft Gugu in Liebenau war in der Nacht auf Montag der kälteste Ort Österreichs. Klirrende Kälte in Österreich. Derzeit jagt ein Eistag den nächsten: Im ganzen Land herrscht Dauerfrost. Es ist die bisher kälteste Phase des Winters. In der Nacht auf Montag fielen die Temperaturen erneut dramatisch. Am kältesten war es dabei in Liebenau-Gugu (Bezirk Freistadt, Oberösterreich) mit unglaublichen minus 25,7 Grad. Der Wetterdienst "GeoSphere" Austria hat eine Kältewarnung veröffentlicht. Die Wetterlage soll bis zum 8. Jänner bestehen, berichtet "ORF Oberösterreich". Das sind die Kältepole Österreichs Das waren die kältesten Orte der vergangenen 24 Stunden: Liebenau-Gugu −25,7 °C Schwarzau im Freiwald −24,3 °C Tannheim −22,4 °C Ehrwald −20,2 °C St. Michael im Lungau −20,2 °C Schoppernau −19,3 °C Radstadt −19,0 °C Lunz −18,9 °C Seefeld −18,5 °C Kältewarnung in diesen Gebieten Der Wetterdienst "GeoSphere Austria" hat für diese Regionen heute eine Kältewarnung veröffentlicht: © GeoSphere Austria So wird das Wetter am Montag Anfangs sind heute örtlich flache Nebelfelder vorhanden. Sonst gibt es zunächst oft noch diffusen Sonnenschein, allerdings nimmt die Bewölkung von Südosten her rasch zu. Der meiste Sonnenschein ist im Westen und Nordwesten einzukalkulieren. Am Nachmittag ist im Südosten mit leichtem Schneefall zu rechnen. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus variablen Richtungen. Am Morgen umspannen die Temperaturen minus 15 bis minus 4 Grad, inneralpin sowie im Mühl- und Waldviertel sind zum Teil bis zu minus 21 Grad möglich. Am Nachmittag bewegen sich die Temperaturen zwischen minus 10 und 0 Grad. Am Dienstag scheint in der Westhälfte von lokalen Nebelfeldern abgesehen recht häufig die Sonne. Weiter nach Osten zu sind viele Wolkenfelder anzutreffen, die nur vorübergehend etwas Platz für die Sonne lassen. Ganztägig trüb bleibt es im Südosten, hier kann es auch geringfügig schneien. Der Wind weht schwach bis mäßig, am Alpenostrand zum Teil lebhaft, aus Nordwest bis Nordost. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus 22 Grad inneralpin und minus 3 Grad im Südosten, die Nachmittagstemperaturen zwischen minus 11 und 0 Grad. Gesundheitliche Auswirkungen Bei extrem niedrigen Temperaturen wird der Alltag beeinträchtigt. So sinkt die Reichweite bei E-Autos und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren springen oft nicht an. Die klirrende Kälte hat aber auch auf die Gesundheit Auswirkungen: Immunsysteme sind angeschlagener und Atemwegserkrankungen kursieren stärker. Für manche Menschen stellt die extreme Kälte gar eine Bedrohung dar. Sie kann für wohnungslose Menschen zur tödlichen Gefahr werden. Deshalb gibt es in vielen österreichischen Städten ein Kältetelefon. Wer einen Menschen bemerkt, der in Kälte auf der Straße liegt, soll die Person ansprechen und fragen, ob Hilfe benötigt wird, informiert die Caritas. Kontaktmöglichkeiten in ganz Österreich Wien: Kältetelefon Caritas Wien: 01/4804-553 - 0:00-24:00 Uhr, 29. Oktober bis 29. April Burgenland: Kältetelefon Caritas Burgenland: 0676/8373-0322 - 08:00-22:00 Uhr, 1. November bis 31. März Steiermark: Kältetelefon Caritas Steiermark: 0676/8801-58111 - 18:00-24:00 Uhr, 11. November bis 31. März Kärnten: Kältetelefon Caritas Kärnten: 0463/3960-60 - 18:00-06:00 Uhr, 1. November bis 31. März Salzburg: Kältetelefon Caritas Salzburg: 0676/8482-10651 - 0:00-24:00 Uhr, 1. November bis 31. März Tirol: Kältetelefon: 0512/2144-7 (TSD - Tiroler Soziale Dienste GMBH) - 0:00-24:00 Uhr, 1. November bis 30. April Vorarlberg: Caritas Center Feldkirch: 05522/200-1700 - 08:00-12:00 Uhr (Mo-Fr), Notschlafstelle am Jahnplatz 4 in Feldkirch: 05522/200-1200 - 18:30-08:00 Uhr, Caritas Café 05522/200-1570 - 08:30-16:30 Uhr (Mo-Fr), 08:30-12:00 Uhr (Sa) Oberösterreich: Kältetelefon für das Linzer Stadtgebiet - Sozialverein B37 - OBST 0732/7767-67560, E-Mail: linzer-kaeltetelefon(at)b37.at - 10:00-12:00 Uhr (Di, Do) - 1. November bis 31. März, außerhalb der genannten Zeiten ist ein Anrufbeantworter aktiv. Mails können immer gesendet werden. Niederösterreich: Kein Kältetelefon! Notschlafstellen gibt es in St. Pölten (Emmaus) und Wr. Neustadt (Verein für soziale Betreuung Süd und VBO)