15. April 2024 | 06:47 Uhr

Schneepflug verschüttet: 11-Jährige in Lustenau aus Haufen geborgen © Archivbild/APA/EXPA/JFK

Kälte-Schock

Kaltfront bringt Gewitter, Starkregen und sogar Schnee

Nach dem Hitze-Hammer kommt jetzt der Kälte-Schock.

Mit den sommerlichen Temperaturen ist es vorerst vorbei. Mit einer Kaltfront stellt sich zu Wochenbeginn das Wetter markant um. Von Westen her treffen am Montag dichte Wolken ein, die immer häufiger Regen und teils kräftige Regenschauer bringen.

Am Montag sind vor allem von Salzburg ostwärts auch einzelne Gewitter wahrscheinlich. Weitgehend trocken und zeitweise sonnig bleibt es bis zum Abend in erster Linie nur in Unterkärnten und der südlichen Steiermark. Mit der Front kommt mäßiger bis lebhafter, in Gewitternähe mitunter sogar kräftiger Westwind auf. Die Frühtemperaturen liegen meist zwischen acht bis 16 Grad, die Tageshöchsttemperaturen von West nach Südost bei 16 bis 28 Grad.

Die Prognose im Detail

  • Wien: Die Wolken werden immer dichter und die Sonne kommt nur noch zwischendurch hervor. Bis zum Nachmittag erfasst eine Kaltfront mit dichten Wolken, Regen und teils kräftigen Regenschauern auch Wien. Sogar einzelne Gewitterzellen sind dann möglich. Der Wind dreht auf West und frischt teils mäßig bis lebhaft auf. Frühtemperaturen rund 14 Grad, Tageshöchsttemperaturen um 21 Grad.

 

  • Niederösterreich: Mit einer Kaltfront ziehen dichte Wolken auf und es breiten sich mehr und mehr teils kräftige Schauer zunächst auf den Westen, am Nachmittag auch auf den Rest des Landes aus. Stellenweise kann es sogar gewittrig werden. Die Sonne zeigt sich höchstens zwischendurch, im Osten am ehesten bis zum Vormittag, im Westen vielleicht kurz gegen Abend. Der Wind dreht auf West und frischt mitunter mäßig bis lebhaft auf. Kräftige Böen sind in Zusammenhang mit Gewitterzellen möglich. Frühtemperaturen 10 bis 16 Grad, Tageshöchsttemperaturen etwa 16 bis 23 Grad.

 

  • Burgenland: In der ersten Tageshälfte mischt vor allem über der Landesmitte und im Süden noch öfters die Sonne mit, insgesamt nimmt aber die Bewölkung bereits zu. Nachfolgend verdichten sich Wolken weiter, der Himmel verdüstert sich und es setzen recht verbreitet Regen und teils kräftige Regenschauer ein. Vor allem nach Süden zu besteht ab dem Nachmittag auch erhöhte Gewitterneigung! Mit Eintreffen der Kaltfront kann der Wind aus West bis Nordwest teils lebhaft auffrischen. Kräftige Böen sind im Vorfeld von Gewittern zu erwarten. Frühtemperaturen meist 12 bis 16, Tageshöchsttemperaturen von Nord nach Süd etwa 19 bis 27 Grad.

 

  • Steiermark: Am Montag greift aus Nordwesten eine Kaltfront auf die Steiermark über, in ihrem Vorfeld können ab den Mittagsstunden in der Obersteiermark auch erste Gewitter dabei sein sowie teils kräftige Regenschauer. Mit Winddrehung auf Nordwest setzt dort bereits eine nachhaltige Abkühlung ein. Die Tageshöchsttemperatur erreicht im Norden des Landes kaum noch 20 Grad, in den südlichen Landesteilen sind mit längeren sonnigen Phasen bis in den Nachmittag hinein immer noch Werte um 27 Grad zu erwarten.

 

  • Kärnten: Am Montag ist es vor Annäherung einer Kaltfront aus Nordwesten nochmals teils sonnig und relativ warm. Von Westen her nimmt die Bewölkung im Tagesverlauf aber bald zu und ab dem Nachmittag und gegen Abend steigt das Gewitterrisiko vor allem von den Hohen Tauern bis zu den Nockbergen an. Am längsten sonnig bleibt es bei teils spürbar auffrischendem, föhnigem Südwestwind in Unterkärnten. Höchstwerte von West nach Ost 22 bis 26 Grad.

 

  • Oberösterreich: Am Vormittag scheint bei zunehmend dichten Wolken vorerst ein wenig die Sonne, im Innviertel und im Oberen Mühlviertel kommen erste Regenschauer auf. Am Nachmittag breiten sich Regenschauer auf das ganze Land aus, am Alpenrand und im südlichen Bergland sind auch Gewittergüsse möglich. Am Morgen beträgt die Temperatur 6 bis 13 Grad, über die Mittagsstunden erreicht sie 14 bis 20 Grad Celsius, bevor es mit den Regenschauern abkühlt. Mit den Regenschauern frischt böiger Westwind auf und erreicht Spitzen von 30 bis 50 km/h.

 

  • Salzburg: Am Vormittag wechseln ausgebreitete Wolken mit etwas Sonnenschein, im nördlichen Flachgau sind erste Regenschauer möglich. Ab den Mittagsstunden breiten sich dichte Wolken aus, denen Regenschauer folgen. Vor allem am Alpennordrand und im Bereich der Tauern sind am Nachmittag auch einzelne Gewittergüsse möglich. Am Morgen beträgt die Temperatur 5 bis 13 Grad, bis über die Mittagsstunden erreicht sie 16 bis 20 Grad Celsius, bevor es mit den Regenschauern abkühlt. Über dem Alpenvorland erreicht der Westwind Spitzen um 40 km/h.

 

  • Tirol: Am Montag Kaltfront. Am Arlberg und im Außerfern beginnt der Tag schon trüb und spätestens vormittags ist hier mit Regenschauern zu rechnen. Sonst ist es zunächst noch sonnig aufgelockert, wobei die Schauer bis über Mittag doch weite Teile Nordtirols und bald darauf auch Osttirol erfassen. Vorübergehend kann es mit böigem Westwind kräftig regnen und einzelne Gewitter sind möglich, Schnee ist noch kein Thema. Zum Abend Wetterberuhigung. Tiefstwerte: 7 bis 12 Grad, Höchstwerte: 15 bis 20 Grad, in Lienz auch noch darüber.

 

  • Vorarlberg: Am Montag Kaltfront. In der Früh kommt vermehrt schauerartiger Regen auf, der sich in den Nachmittag hinein zieht und zwischenzeitlich auch etwas kräftiger sein kann. Später gehen sich dann wieder längere trockene Phasen und sonnige Auflockerungen aus. Bei deutlich auflebendem Westwind beginnen die Temperaturen zu sinken. Tiefstwerte: 8 bis 13 Grad, Höchstwerte: 15 bis 19 Grad.

 

Schnee bis auf 800 Meter

Der Himmel bleibt am Dienstag wolkenverhangen und es gehen immer wieder Schauer nieder, im Süden intensiviert sich der Regen und es regnet dann von Oberkärnten bis zum Industrieviertel oft anhaltend und teils auch kräftig. Die Schneefallgrenze sinkt auf 900 bis 1.200 Meter. Der Wind weht in der Westhälfte lebhaft aus westlichen Richtungen, bei kräftigem Regen im Osten bleibt es eher schwach windig. Frühtemperaturen: drei bis zehn Grad, die Tageshöchstwerte erreichen acht bis 14 Grad.

Am Mittwoch dominieren in den meisten Landesteilen bis zum Abend dichte Wolken. Chancen auf Sonnenschein sind im äußersten Osten und Südosten am größten. Mit den Wolken muss außerdem bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1.200 Meter mit Regen und Schauern gerechnet werden, vor allem von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis nach Oberösterreich und ins westliche Niederösterreich. Am nördlichen Alpenrand regnet es auch länger anhaltend. Der Wind aus West bis Nord weht mäßig, in exponierten Lagen auch lebhaft bei zwei bis acht Grad in der Früh. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit sechs bis 14 Grad erreicht.