09. Februar 2017 | 12:34 Uhr

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Vorschau

Kaiserwetter für Ski-Urlauber

Bis in die nächste Woche hinein strahlt die Sonne mit den Skifahrern um die Wette.

Salzburg, Kärnten, Tirol, Vorarlberg und das Burgenland starten in die Semesterferien. Pünktlich dazu wird das Wochenende laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vor allem im Westen sehr sonnig ausfallen. Der Osten ist in den kommenden Tagen aber anfällig für Nebel.

Freitag
Am Freitag wird es im Norden, Osten und Südosten zu sehr zähen Hochnebel- oder Nebelfeldern kommen und gebietsweise kann es leicht schneien. Außerhalb der Nebelzonen scheint zum Teil länger die Sonne. Von Südwesten her ziehen aber dichte Wolken auf und besonders in Osttirol, später auch im äußersten Westen schneit es leicht. In Nordtirol und im Alpenvorland wird es leicht föhnig. Der Wind weht im Donauraum und im östlichen Flachland sowie in einzelnen Föhnstrichen lebhaft aus Ost bis Süd, sonst hingegen nur schwach. In der Früh kommt es zu Temperaturen von minus sechs bis null Grad, und bei den Tageshöchsttemperaturen rechnet die ZAMG mit minus einem bis plus neun Grad.

Samstag

Im Süden halten sich am Samstag meist zähe Nebel- und Hochnebelfelder, sonst lösen sich diese oft tagsüber auf. Im Norden und Nordosten ziehen aber bis in den Vormittag hinein noch Wolkenfelder durch und örtlich kann es dort aus der Nebeldecke leicht schneien. Im Westen ist es meist durchwegs sonnig. Der Wind weht schwach bis mäßig, im östlichen Flachland teils noch lebhaft aus Ost bis Süd. Es werden Frühtemperaturen von minus sechs bis minus ein Grad und Tageshöchsttemperaturen von null bis zehn Grad erwartet.

Sonntag
Sonntags wird es besonders in den westlichen Regionen fast den ganzen Tag über Sonnenschein geben. In den Becken des Südens sowie generell im Südosten, im Waldviertel und in Teilen des Donauraums beginnt der Tag aber noch mit Hochnebel oder Nebel. Meist kann sich auch in diesen Gebieten im Lauf des Tages die Sonne durchsetzen. Am längsten halten sich Nebel oder Hochnebel voraussichtlich in Teilen Kärntens sowie der Südoststeiermark. Am Alpenostrand weht tagsüber teilweise recht lebhafter Wind aus südöstlicher Richtung, sonst bläst nur schwacher bis mäßiger Wind, im Westen ist dieser leicht föhnig. In der Früh wird mit Temperaturen zwischen minus neun und plus zwei Grad, am Nachmittag dann mit zwei bis elf Grad gerechnet, wobei es in den föhnigen Regionen im Westen am wärmsten wird.

Montag
Am Montag scheint bedingt durch Hochdruckeinfluss im Westen von der Früh weg die Sonne und daran ändert sich auch tagsüber nichts. Weiter östlich gibt es allerdings gebietsweise wieder eine recht starke Neigung zu morgendlichem Hochnebel. Davon betroffen sind vor allem die südlichen Beckenlagen, das östliche Flachland sowie die Südoststeiermark. Teilweise kann sich der Hochnebel auch recht hartnäckig halten, in vielen Regionen gehen sich aber zumindest ein paar nachmittägliche sonnige Abschnitte aus. Der Wind bläst meist nur schwach, im Donauraum mitunter auch mäßig und kommt aus östlichen Richtungen. Zu Tagesbeginn prognostiziert die ZAMG minus sieben bis null Grad, tagsüber werden dann, abhängig von der Dauer der Sonneneinstrahlung, minus ein bis zwölf Grad erreicht. Die höchsten Werte gibt es dabei erneut im Westen.

Valentinstag
Zum Valentinstag präsentieren sich vor allem die westlichen Bundesländer den ganzen Tag über strahlend sonnig. Im Süden und Osten ist es mitunter aber auch zeitweise bewölkt. Dennoch bleibt es dort durchgehend trocken und es gibt auch längere sonnige Abschnitte. Es weht meist nur schwacher Wind, lediglich am Alpenostrand frischt der Wind im Tagesverlauf auf, wobei dort die vorherrschende Windrichtung Nordwest ist. Die Frühtemperaturen sind zwischen minus acht und plus zwei Grad angesiedelt und tagsüber erwärmt sich die Luft auf vier bis zwölf Grad.


 

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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