05. November 2014 | 12:46 Uhr

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Starkregen-Warnung

Jetzt kommen 4 Tage Dauerregen im Süden

Für Oberkärnten und Osttirol gilt eine akute Unwetter-Warnung: Dauerregen führt bis Sonntag zu Überflutungen.

Fast durchgehend und ohne Pause wird es weiten Teilen Süd- und Südwestösterreichs regnen. Betroffen sind vor allem Osttirol und Oberkärnten. Bis inklusive Sonntag muss hier mit extrem heftigen Niederschlägen gerechnet werden. Kötschach-Mauthen wurde vom Starkregen bisher am schlimmsten erwischt. Von Dienstag bis Mittwoch fielen bereits 120 Liter pro Quadratmeter. Bis zum Sonntag könnten noch einmal 100 bis 200 Liter dazukommen. Im Hochgebirge fallen die Niederschläge sogar noch stärker aus. Muren und Hochwasser sind so gut wie vorprogrammiert.

Hier gilt eine akute Starkregen-Warnung:

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Die Schneefallgrenze sinkt allmählich auf 2000 bis 2500 Meter ab. Im Hochgebirge werden 50 bis 150 cm Neuschnee erwartet, teilweise auch zwei Meter. Am ehesten trocken bleibt es nur zwischendurch in der Nacht zum Freitag. Danach geht das Regen-Chaos weiter. Es ist sehr wahrscheinlich, dass einige Flüsse danach Hochwasser führen, Straßen könnten vermuren oder überschwemmt werden.

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Im Einfluss einer Störung dominieren bis zum Abend insgesamt dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich maximal zwischendurch. Von Nordwesten breiten sich außerdem mehr und mehr Regen- oder Schneeschauer aus. Vom Arlberg bis ins Mostviertel regnet oder schneit es zum Teil auch intensiv, am meisten aber im Westen. In den Niederungen ziehen hingegen nur einzelne Schauer durch. Weitgehend trocken bleibt es lediglich im Süden Österreichs. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 300 und 800m Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Vor allem im Bergland lebt der Wind aber immer wieder auch kräftig auf. Die Nachmittagstemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag bleibt es unbeständig und vor allem an der Alpennordseite schneit es von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich immer wieder. Bis zum Morgen intensiviert sich außerdem bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 700m Seehöhe im Osten der Niederschlag. Überall sonst bleibt es weitgehend niederschlagsfrei, zeitweise lockern die Wolken sogar vorübergehend auf. Der Wind weht in den Niederungen oft schwach bis mäßig, in höheren Lagen dauert der lebhafte Nordwestwind aber an. Die Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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