18. Jänner 2017 | 12:46 Uhr

brig30.jpg © TZ ÖSTERREICH (Montage)

Eiszeit

Kältester Jänner seit 30 Jahren

Bibber-Hoch "Brigitta" drückt dem Jänner den Stempel auf.

Mit der aktuellen Kältewelle durch Hoch "Brigitta" könnte der heurige Jänner der kälteste der letzten 30 Jahre werden. Die österreichweite Mitteltemperatur vom 1. bis 17. Jänner betrug heuer minus 5,8 Grad. Ähnlich kalt war es zuletzt 2006 mit -5,6°C.

Deutlich frischer war es dagegen vor exakt 30 Jahren: der Jänner 1987 war mit einem Mittel von -6,9°C ein recht frostiger Geselle. Der eisigste Jänner der jüngeren Geschichte datiert aus dem Jahr 1963 mit durchschnittlich -9,0°C. Das werden wir trotz der Kältewelle heuer nicht mehr unterbieten können.

Natürlich kann sich der aktuelle Trend bis Ende des Monats noch drehen - aber wahrscheinlich ist das nicht. Die jüngsten Prognosen lassen bis in die nächste Woche hinein keine signifikante Erwärmung erkennen.

Zumindest bis zum Wochenende ist jedenfalls keine grundlegende Umstellung der Wetterlage in Sicht.

Die Prognose im Detail:

Donnerstag
Am Bodensee sowie im nördlichen Alpenvorland hält sich am Donnerstag zunächst lokal Hochnebel. Tagsüber scheint aber dann verbreitet die Sonne, oft ist es auch wolkenlos. Der Wind bleibt schwach. In der Früh hat es minus 22 bis minus 7 Grad, untertags maximal minus 6 bis 0 Grad.

Freitag
Trockene Kontinentalluft und hoher Luftdruck bestimmen weiterhin unser Wetter. Am Freitag gibt es anfangs örtlich Nebel- oder Hochnebelfelder, die sich aber meist rasch auflösen. Abseits davon strahlt die Sonne ungestört vom Himmel. In der Früh hat es minus 20 bis minus 7 Grad, untertags nicht mehr als minus 6 bis plus 1 Grad.

Samstag
Am Samstag anfangs ein paar Nebel- oder Hochnebelfelder, die sich aber meist bis Mittag auflösen. Meist scheint aber wieder die Sonne von einem wolkenlosen Himmel. Der Wind lebt in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland auf. Es bleibt nach wie vor eiskalt, in der Früh minus 16 bis minus 5 Grad, die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen minus 5 bis plus 2 Grad.

Sonntag
Am Bodensee und in Oberösterreich halten sich bis Mittag Hochnebel, sonst wird es wieder verbreitet sonnig. Am ehesten können sich im Südwesten Wolken zeigen. Im Osten frischt der Südostwind auf und lässt die gefühlte Temperatur weiter sinken. In der Früh minus 15 bis minus 6 Grad, untertags meist minus 4 bis plus 3 Grad.

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Teil Sonne, teils Wolken, zeitweise Schnee. -2/+4°

Im Südosten Österreichs schneit es regional bis weit in den Nachmittag hinein, nur in ganz tiefen Lagen kann der Schnee mit Regentropfen vermischt sein. Dazu bläst in freien Lagen teils lebhafter, eisiger Nordwestwind, der zusätzlich Probleme verursachen kann. In einigen Tälern der Alpensüdseite greift der Nordföhn durch und sorgt für Auflockerungen. Insgesamt darf jedoch mit allmählicher Wetterberuhigung gerechnet werden, die Niederschläge lassen im Großteil Österreichs bereits nach. Ein paar Sonnenfenster sind schließlich auch nördlich der Alpen noch möglich. Tageshöchsttemperaturen minus 3 bis plus 6 Grad. Heute Nacht: In der Nacht ist der Himmel in Osthälfte anfangs aufgelockert bis gering bewölkt. Sonst werden die Wolken von Westen her dichter und es gibt von Vorarlberg bis nach Oberösterreich teils gefrierenden Regen. Die Schneefallgrenze zieht sich von tiefen Lagen bereits bis gegen 1000m Seehöhe zurück. Bei überwiegend schwachem Wind liegen die Tiefsttemperaturen der Nacht in der Osthälfte meist zwischen minus 12 und minus 5 Grad, sonst zwischen minus 5 und plus 3 Grad.
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