26. Juli 2023 | 06:35 Uhr

schneemann-neu.jpg © Instagram

Kälteeinbruch

Schneemenge reichte sogar für Schneemann

Temperatursturz in Österreich: Am Mittwoch sank die Schneefallgrenze unter 2.000 Meter.

Nach der Hitze der letzten Wochen gibt es nun einen echten Kälteeinbruch. Die Temperaturen gehen deutlich zurück, die Schneefallgrenze sank kurzzeitig auf unter 2.000 Meter. In höheren Bergen gab es deshalb schon jetzt im Juli einen Vorgeschmack auf den Winter.

Schnee fiel etwa in Sölden oder am Tisenjoch in Tirol.

Tiesenjoch.png © Webcam Das Tiroler Tisenjoch präsentiert sich tiefwinterlich.

Auch der Großglockner oder der Mölltaler Gletscher präsentierten sich bereits winterlich.

Adlersruhe.png © Webcam Schnee gibt es auch am Großglockner

Mölltaler.png © Webcam und am Molltaler Gletscher

Körbersee.png © Webcam Auch in Vorarlberg wurden die Gipfel bereits angezuckert.

Schneemenge reichte sogar für Schneemann

Auf der Totalp-Hütte fiel sogar genug Schnee um einen Schneemann zu bauen, wie ein Foto zeigt. Das Bild wurde auf dem Instagram-Account der Totalp-Hütte geteilt. Diese befindet sich im Rätikongebirge auf 2.385 Meter Seehöhe. Laut ORF Vorarlberg Meteorologe Thomas Rinderer sei es nichts Ungewöhnliches, dass es mitten im Sommer so weit runter schneit. "Wir erleben es seit einigen Jahren nur immer seltener", sagt er im ORF-Bericht. 

schneemann.PNG © Instagram

Die Prognose im Detail

Österreich liegt unter Störungseinfluss. Damit überwiegen oft die Wolken. Im Osten bleibt es zwar abseits von nur vereinzelten Regenschauern tagsüber vielerorts trocken, allerdings ist es oft auch recht windig. Im Bergland und generell in der Westhälfte gehen Regenschauer gehäuft nieder, teilweise kann es auch länger regnen. Die Schneefallgrenze sinkt im Westen teilweise gegen 2000m Seehöhe ab. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Osten und auf den Bergen teilweise auch kräftig aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 9 und 16 Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen 15 und 23 Grad, mit den höchsten Werten im Osten.

Es wird wieder milder


Am Donnerstag ist oft ruhigeres Wetter anzutreffen. Bei wechselnder Bewölkung scheint vor allem im Süden und im Flachland überwiegend die Sonne. Einige stärkere Wolken zeigen sich vor allem über den Bergen und hier kann es auch einzelne unergiebige Regenschauer geben. Der Wind weht überwiegend schwach bis mäßig aus Südwest aus hauptsächlich westlichen Richtungen. Frühtemperaturen 7 bis 14 Grad, Tageshöchsttemperaturen 21 bis 26 Grad.
Am Freitag halten sich im Osten und Nordosten bis zum mittleren Vormittag kompakte Wolkenfelder, die ganz im Norden ein paar Regentropfen bringen können. Sonst scheint zunächst überwiegend die Sonne. Am Nachmittag bilden sich besonders über dem Bergland Quellwolken, die örtlich zu Schauern oder Gewittern anwachsen. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Norden und Osten zeitweise lebhaft, aus Süd bis West. Frühtemperaturen 10 bis 18 Grad, Tageshöchsttemperaturen 24 bis 30 Grad.