20. Juni 2020 | 22:41 Uhr

Sommer Hitze Freibad Pool Swimmingpool Luftmatratze © Symbolbild/Getty Images

Der Sommer startet

Jetzt kommt 1. Hitzewelle: Bei uns ist's wärmer als in Nordafrika

Einen Tag müssen wir uns noch gedulden. Dann schießen die Temperaturen nach oben.

 

Samstag um 23.43 Uhr begann der astronomische Sommer. Noch ist nicht viel davon zu spüren: Derzeit fühlt es sich in weiten Teilen Österreichs an wie mitten im Oktober. Auch heute wieder zieht vom Norden kräftiger Regen zu uns. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen 14 und 24 Grad. Dennoch: Auch gestern lag die Temperatur um bis zu 3,9 Grad über dem langjährigen Schnitt.

Doch dann, ab Montag, nimmt endlich Hoch „Utz“ seine Arbeit auf und bringt uns die erste „Hitzewelle“ des Jahres. Die Wetter-Konstellation treibt uns wärmere und auch trockenere Luft aus dem Süden zu. Fast überall wird es deutlich sonniger. Die Temperaturen steigen auf bis zu 30 Grad (in Kärnten).

Mehr Sonne und Hitze 
bei uns als am Mittelmeer

Noch heißer wird es am Dienstag. 30 Grad bekommen noch mehr Orte im Westen und Süden ab. Es ist dann noch heißer als an den Stränden der Adria (28 Grad in Split). Auch Athen kommt nicht über 29 Grad hinaus. Sogar in Nordafrika ist es kühler: 29 Grad in Algier (Algerien).

Neusiedler See und einige 
Kärntner Seen haben 20°

Zur Hitze mischen sich ab Mitte der Woche – wie im Hochsommer – Regenschauer und Gewitter. Trotzdem bleibt die Höchsttemperatur bei 30 Grad. Rechtzeitig zum Wochenende verabschieden sich die Regenwolken.

Es wird die erste Woche mit einem Ansturm auf die Freibäder und Seen. Der Wörthersee hat schon jetzt eine Wassertemperatur von 20 Grad ebenso wie der bei Surfern beliebte Neusiedler See.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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