30. Dezember 2015 | 21:35 Uhr

schnee10.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Wintereinbruch

Jetzt kommt endlich der Schnee

Lange genug mussten wir auf Schnee warten. Nun schneit es bis in tiefe Lagen.

Das Aufatmen in den heimischen Skigebieten ist groß. Nach langer Durststrecke und dem sonnigsten und viertwärmsten Dezember der Messgeschichte kommt er nun endlich, der Schnee.

Mit einem Hoch über Westeuropa strömen kalte Luftmassen zu uns in den Alpenraum. Mit dieser Kaltfront beginnt es dann allmählich zu schneien. Im Laufe des Silvestertags, der relativ sonnig beginnt, ziehen immer dichtere Wolken auf.

Zum Abend hin beginnt es im Süden zu schneien, und bis Mitternacht breiten sich die Schneefälle dann bis zum Norden hin aus.

Schneeflocken erreichen zu Neujahr auch tiefe Lagen
In Ostösterreich weht lebhafter bis kräftiger Südostwind, die Temperatur sinkt auf minus sechs Grad. In Vorarlberg, Tirol und Salzburg gibt es Schneefall oberhalb von etwa 1.000 Metern. Im Norden kann es sogar zu kräftigen Schneefällen kommen. Und im Osten ist am Neujahrstag mit weißer Schneepracht bis in tiefe Lagen zu rechnen. Auch am Samstag soll es bis in die Täler schneien.

Die Spitzenreiter in puncto Schnee sind in Tirol zu finden: Sölden lockt die Ski­fahrer mit 134 Zentimeter Schneehöhe und der Kaunertaler Gletscher mit 124 Zentimetern weißer Pracht.

Die Neuschnee-Prognose für Silvester
schnee-2.jpg
Mit einem Klick auf die Grafik gelangen Sie zur interaktiven Version der Karte.

Die Neuschnee-Prognose für Neujahr
schnee32.jpg
Mit einem Klick auf die Grafik gelangen Sie zur interaktiven Version der Karte.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 21
  • 22
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19

Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
mehr Österreich-Wetter