11. Juni 2020 | 22:28 Uhr

uni.jpg © IMB / Lidia Chitimia-Dobler / Universität Hohenheim

Drei Mal so groß und aus Afrika

Jetzt Alarm um Hyalomma-Horror-Zecke in Österreich

Sie kommt aus Afrika, ist dreimal so groß wie unser Holzbock und überträgt neue Krankheiten.

NÖ. Vermutlich in Gefieder von Zugvögeln gelangt die Hyalomma-Zecke vom Süden in einheimische Gefilde. Durch den Klimawandel fühlt sie sich mittlerweile in hiesigen Gefilden wie zu Hause, kann überwintern – und sich ausbreiten.

Ein User aus Neunkirchen postete jetzt Fotos von gefundenen Horror-Zecken und warnt auf Facebook eindringlich: „Sie lauert nicht wie normale Zecken, sie verfolgt ihre Opfer, (meistens Pferd, aber auch immer öfter Hunde und Menschen, Anm. d. Red.), sie ist größer als die heimischen Arten, hat hellrote bis schwarz gestreifte Beine und kann unter anderem Fleckfieber und den Krim-Kongo-Virus übertragen.“ Beides sind schwere Krankheiten mit möglichen schweren Dauerfolgen bis hin zum Tod. Eine Impfung dagegen gibt es derzeit keine. Wird beides rechtzeitig therapiert, ist die Prognose allerdings gut.

zecke.jpg © Facebook

Ein Hundesalonbesitzer aus Semmering bestätigt das Auftreten von Hyalama in NÖ: „Ich hatte vor zwei Wochen einen Hund bei mir, der hatte ein richtiges Loch in der Bissstelle. So was habe ich noch nie gesehen.“

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Von Westen zieht eine Warmfront über Österreich. Bereits während der Morgenstunden setzt leichter Schneefall in Vorarlberg und dem Tiroler Oberland ein, der sich bis zum Nachmittag entlang der Alpennordseite nach Osten ausbreitet. Mit der Warmfront steigen die Schneefallgrenzen von Westen her ebenfalls rasch an, damit ist nördlich des Alpenhauptkammes tagsüber verbreitet mit gefrierendem Regen auf den noch gefrorenen Böden zu rechnen. Südlich des Alpenhauptkammes bleibt es meist niederschlagsfrei. Ganz im Nordosten geht der Schneefall erst in der Nacht auf Dienstag in gefrierenden Regen über. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Tageshöchsttemperaturen zwischen minus 3 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen in Vorarlberg und in höheren Lagen.
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