22. August 2017 | 09:09 Uhr

Ischia © APA (AFP)

Nach Ischia-Erdbeben:

Dramatischer Wettlauf gegen die Zeit um das Leben zweier Kinder

Feuerwehrleute übergaben eingeschlossenen Buben Wasserflaschen.

Die Feuerwehrleute in Casamicciola auf Ischia kämpfen gegen die Zeit, um zwei von dem Erdbeben verschüttete Brüder zu retten. Die von Trümmern eingeschlossenen Kinder im Alter von acht und elf Jahren wurden von den Einsatzkräften erreicht, diese konnten ihnen zwei Wasserflaschen reichen. Die Buben hatten sich nach dem Erdstoß unter ihren Betten versteckt, bevor das Haus einstürzte.

Es könnte mehrere Stunden dauern bis die beiden befreit werden können. Ihr Zimmer sei verschüttet, berichteten die Feuerwehrleute. In der Nacht hatten die Rettungsmannschaften einen weiteren Bruder der Kinder, ein sieben Monate altes Baby, in Sicherheit gebracht. Bei der Bergungsaktion waren auch Spürhunde im Einsatz.

Zwei Tote - Erdbeben hatte Stärke 4,0

Bei dem Erdbeben der Stärke 4,0 kamen in Casamicciola zwei Frauen ums Leben. 39 Personen wurden verletzt. Ein Schwerverletzter wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus von Neapel geflogen. Das Spital der Insel Ischia wurde evakuiert. Dutzende Gebäude stürzten ein. "Es sieht aus, als wäre Casamicciola bombardiert worden", berichtete eine Zeugin. Der Teil der Insel unweit des Hafens blieb allerdings zum Großteil unversehrt.

Hunderte Touristen und Bewohner versuchten im Hafen der Insel einen Platz auf den Fähren in Richtung Neapel zu bekommen. "Wir wollen nur weg", betonte eine französische Urlauberin. Die Insel sei zu einer Falle geworden.

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Von Nordwesten her ziehen immer wieder ausgedehnte Wolken durch und vor allem von Innsbruck bis zum Mariazeller Land und dem Wienerwald muss immer wieder mit Regenschauern gerechnet werden. Auch im Flachland im Osten und Norden sind lokale Regenschauer möglich, die Mengen sind aber eher gering. Dazwischen zeigt sich auch länger die Sonne, besonders in Vorarlberg, sowie ganz im Osten und im Süden. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen, in höheren Lagen kann er auch lebhaft auffrischen. Nachmittagstemperaturen 19 bis 27 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten und im Rheintal. Heute Nacht: Die Nachtstunden bringt zunächst umfangreiche Bewölkung und besonders an der Alpennordseite noch ein paar Regenschauer. Auch im Osten und Norden ist die Schauerneigung abends noch etwas erhöht. Nach Mitternacht lockert es gebietsweise auf, vor allem in den südlichen Landesteilen werden die Wolkenlücken bis zum Morgen deutlich größer. Der Wind lässt nach und weht dann schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen, nur in höheren Lagen kann er stellenweise noch vorübergehend aufleben. Tiefsttemperaturen 11 bis 19 Grad.
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