30. Juni 2016 | 07:42 Uhr

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Spät, aber lang

In Oberösterreich startet die Badesaison

Ab heute setzt sich erstmals der Sommer ein paar Tage lang am Stück durch.

"Wir sehen das recht entspannt, der Sommer wird noch kommen und dann richtig", sagt Thomas Lettner, Leiter der städtischen Bäder in Linz. Bisher schreckte das Schlechtwetter die Badegäste ab, die Freibadsaison läuft seit 1. Mai mehr als schleppend. Doch jetzt zeichnet sich langsam die erste Trendwende ab.

Wermutstropfen
Ab heute locken eine Woche lang jeden Tag herrlicher Sonnenschein und Temperaturen ab 27 Grad. Wermutstropfen: Nahezu an jedem Abend ist laut Meteorologen Josef Haslhofer fix mit Gewittern zu rechnen. "Meist geht es so gegen 17 Uhr los."

Ungetrübtes Badevergnügen bietet der Freitag, zumindest "von Schärding über Eferding bis Wels". Hier bleibt es den ganzen Tag wunderschön. Ohne Intermezzo von Blitz und Donner sind dann auch der Montag und Dienstag.

Spät, aber lang
Der Rest der Woche wird dann wieder wechselhaft. Aber Meteorologe Haslhofer beruhigt: "Die Chance auf richtiges Sommerwetter ab Ende Juli ist recht hoch."

Denn: "Die Sommer in Oberösterreich fangen meist spät an, dauern dafür dann lang, reichen bis in den September hinein." Darauf bauen auch die Bäderbetreiber. Auch im Vorjahr startete die Auf holjagd erst mit Ende Juli.
 

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Im W noch Schneeschauer, 1/8°

Zur Wochenmitte sorgt Störungseinfluss für wechselhafte Verhältnisse. Während in den Niederungen rund um den Alpenbogen Sonnenschein und dichtere Wolken abwechseln, halten sich am Alpenhauptkamm deutlich mehr dichte Wolken. Am Vormittag regnet und schneit es unergiebig vor allem an der Alpennordseite bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 1000m Seehöhe. Im Laufe des Nachmittags lässt jedoch auch hier mit steigendem Luftdruck der Niederschlag ganz nach und das Wetter beruhigt sich. Den meisten Sonnenschein gibt es im Nordosten und Südwesten. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Süden und Osten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 7 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Osten. Heute Nacht: Die Nacht auf den Gründonnerstag startet entlang des Alpenhauptkamms eher bewölkt, überall sonst meist noch gering bewölkt. Im Laufe der Nacht werden die Wolken aber im ganzen Land mehr. Dabei kann es an der Alpennordseite zwischen Innsbruck und Wien leicht regnen oder schneien. Die Schneefallgrenze liegt anfangs um 1000m Seehöhe und sinkt bis zum Morgen auf etwa 700m ab. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Nordost bis Nord. Tiefsttemperaturen minus 3 bis plus 6 Grad.
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