15. Februar 2017 | 14:39 Uhr

Eisläufer Rettung Neusiedlersee © LPD Burgenland

Im Eis eingebrochen:

Dramatische Rettung am Neusiedlersee

Mann und Frau konnten sich nicht mehr selbst aus Wasser befreien.

Mittwochmittag sind in bei Mörbisch am See (Bezirk Eisenstadt Umgebung) zwei Personen beim Eislaufen am Neusiedler See ins Eis eingebrochen. Laut Landessicherheitszentrale handelte es sich dabei um einen Mann und eine Frau. Sie wurden leicht verletzt und nach der Erstversorgung mit dem Rettungswagen des Roten Kreuzes ins Krankenhaus gebracht.

Eisläufer Rettung Neusiedlersee © LPD Burgenland
Quelle: LPD Burgenland

Der Mann und die Frau dürften um die 50 Jahre alt sein, meinte First Responder Jürgen Schelch gegenüber der APA. Die beiden waren in Ufernähe eingebrochen und konnten sich nicht mehr selbst aus dem Wasser befreien. Auch die Rettung der Eingebrochenen gestaltete sich schwierig, da das Eis inzwischen nicht mehr sehr tragfähig sei, berichtete Schelch. Schließlich mussten die Eisläufer von der Feuerwehr Mörbisch mit Seilen und Rettungsringen aus dem eiskalten Wasser gezogen werden. Der Mann und die Frau seien unterkühlt aber stabil gewesen. "Sie waren etwa 20 bis 25 Minuten im Wasser", so der First Responder.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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