28. Juli 2018 | 08:13 Uhr

Blutmond © Leserreporter

Österreich blickte gebannt zum Himmel

Ihre besten Bilder des Mond-Spektakels

Dutzende oe24-Leser griffen zur Kamera und hielten das Jahrhundert-Ereignis fest.

Hochspannung auf der Urania: Am Freitagabend pilgerten zunächst Hunderte, schließlich Tausende zur Sternwarte in der Wiener City. Alle mit einem Ziel: Sie wollten unbedingt das Mond-Jahrhundertspektakel miterleben. Um 21.30 Uhr sollte es am Himmel losgehen. Doch zunächst machten Schleierwolken den Hobbyastronomen einen Strich durch die Rechnung. Außerhalb der Stadt, in Niederösterreich, war der Blutmond anfangs zumindest schemenhaft zu sehen.

Nicht nur Star-Physiker Werner Gruber, der als Marketing-Gag sogar eine eigene „Mondfinsternisbrille“ designte, lud zum Mondschauen: Der Wiener Club für Astronomie baute seine mobilen Sternwarten auf dem Cobenzl, der Sophienalpe und dem Laaer Berg auf. Das Astronomische Büro hatte das Freiluftplanetarium Sterngarten am Georgenberg als Partyzone geöffnet.

Auch Dutzende oe24-Leser griffen zur Kamera und schickten es fleißig an die Redaktion. In der Diashow gibt es eine Auswahl der besten Schnappschüsse.

Diashow: Ihre besten Bilder des Mond-Spektakels

Der Mond über Piringsdorf
Der Mond über Piringsdorf
Mond und Mars über Kirchberg an der Pielach in NÖ
Mond und Mars über Kirchberg an der Pielach in NÖ
Mond mit Mars
Mond mit Mars
Die Mondfinsternis in ihrer Pracht
Die Mondfinsternis in ihrer Pracht
Der Mond über Mühldorf im Mölltal
Der Mond über Mühldorf im Mölltal
Der Mond über Mühldorf im Mölltal
Der Mond über Mühldorf im Mölltal
Das Mondspektakel über Linz
Das Mondspektakel über Linz
Das Mondspektakel über Linz
Das Mondspektakel über Linz
Der Blutmond erstrahlt über dem Nachthimmel
Der Blutmond erstrahlt über dem Nachthimmel
Atemberaubende Bilder des Mond-Spektakels
Atemberaubende Bilder des Mond-Spektakels
Atemberaubende Bilder des Mond-Spektakels
Atemberaubende Bilder des Mond-Spektakels
Atemberaubende Bilder des Mond-Spektakels
Atemberaubende Bilder des Mond-Spektakels
Mond und Mars über Graz
Mond und Mars über Graz
Mond von Rif aus gesehen
Mond von Rif aus gesehen
Mond und Mars gut sichtbar in Absdorf
Mond und Mars gut sichtbar in Absdorf

Blutrot

Bereits bei Sonnenuntergang lag der Mond im leichten Erdschatten. Schon vor der völligen Verdunkelung, als der Schatten der Erde auf den Mond fiel, erschien er deutlich größer und röter – der Blutmond, um den sich Dutzende Mythen ranken. Auch während der totalen Mondfinsternis (eine Stunde und 43 Minuten) schimmerte er durch Streulicht aus der Erdatmosphäre mystisch rot-bräunlich.

Der Himmel über Wien

Mond © APA/Georg Hochmuth

Mond © APA/Georg Hochmuth

Blutmond über Salzburg

Mond © APA/Georg Hochmuth

Mond © Leserreporter

Auch der Mars machte mobil

Ab 21.30 Uhr stand die Erde exakt zwischen Sonne und Mond. Gleichzeitig war auch der Mars so nahe wie nie: „Mit freiem Auge sah man ihn heller, mit einem ­guten Teleskop sogar die Pol­kappen“, so Gruber über den Jahrhundert-Himmel.

image1.jpg © Leserreporter/Mihriban

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Der Mond hier in Ankara

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Der Blutmond hier in Kairo.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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