10. Juli 2021 | 14:13 Uhr

Waldbrand.jpg © APA/FEUERWEHR

Aufwändige Löscharbeiten

Hundert Feuerwehrleute kämpfen gegen Waldbrand in NÖ

Feuer in steilem und unwegsamen Gelände ausgebrochen - Hubschrauber im Einsatz.

Gutenstein/Ramsau. Waldbrände in Niederösterreich haben am Samstag für aufwendige Löscharbeiten gesorgt. In Gutenstein (Bezirk Wiener Neustadt-Land) brach ein Feuer im steilen und unwegsamen Gelände im Klostertal aus. Der Brandherd konnte nur zu Fuß erreicht werden. Sechs Feuerwehren mit knapp 100 Mitgliedern waren im Einsatz, berichtete Franz Resperger vom Landeskommando. Unterstützt wurden sie durch Hubschrauber. In Ramsau (Bezirk Lilienfeld) rückten rund 110 Kräfte von fünf FF aus. 

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Löschhubschrauber im Einsatz

In Gutenstein war der Brand aus vorerst unbekannter Ursache gegen 10.30 Uhr ausgebrochen. Am Nachmittag stand eine Fläche von etwa einem Hektar in Flammen. Löschhubschrauber der Polizei und des Bundesheeres sollten nicht nur eine weitere Ausbreitung verhindern, sondern auch Einsatzgerät zum Brandherd fliegen. Die Feuerwehr baute mehrere Relaisleitungen auf, um ausreichend Wasser in das Gelände zu bringen.

Weiters wurden Sondereinheiten zur Waldbrandbekämpfung des NÖ Landesfeuerwehrverbandes und der Flugdienst der FF angefordert. Diese Spezialeinheiten unterstützen die örtlichen Mannschaften mit taktischem Know-how, aber auch bei der Betankung der Löschhubschrauber.

Wind könnte Löscharbeiten behindern

Im Gaupmannsgraben in Ramsau stand am späten Nachmittag ebenfalls eine rund ein Hektar große Fläche in Flammen. Ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen wurde eingerichtet. Rund 30 FF-Mitglieder bekämpften den Brand zusätzlich mittels Löschrucksäcken und Schanzwerkzeugen, um eine Ausbreitung auf den angrenzenden Jungwald zu verhindern, teilte das Bezirkskommando Lilienfeld in einer Aussendung mit.

Aufkommender starker Wind könnte die Löscharbeiten behindern, hieß es. Um einen möglichen zweiten Einsatzort abzuklären, wurde ein Polizeihubschrauber von Gutenstein nach Ramsau beordert.

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Meist Regenschauer, im O eher trocken. 11/21°

Die Sonne wird im Tagesverlauf öfter von Wolkenfeldern und teils auch von hochreichenden Quellwolken abgeschirmt. Am Nachmittag nimmt die Neigung zu Regenschauern und ein paar isolierten Gewitterzellen vor allem über der Landesmitte, im Süden und im östlichen Berg- und Hügelland noch zu. Flächendeckender Regen ist hingegen nicht in Sicht, und zwischendurch gibt es weiterhin teils größere Sonnenfenster. Während der Wind auch im Donauraum insgesamt eher abflaut, sind im Randbereich von Schauer- oder Gewitterzellen durchaus einige Windböen zu erwarten. Die westliche Hauptwindrichtung bleibt dabei aufrecht. Tageshöchsttemperaturen 17 bis 23 Grad. Heute Nacht: Am Abend klingen letzte Schauer- und Gewitterzellen auch im Bergland bald ab. In der Nacht auf Mittwoch nähert sich allerdings von Westen her eine weitere, schwache Störungszone. Damit verdichten sich die Wolken vor allem in Vorarlberg und Tirol, schließlich kann es dort leicht zu regnen beginnen. Nach Osten hin verläuft die Nacht hingegen vielfach aufgelockert bis gering bewölkt und über weite Strecken auch trocken. Der Wind bleibt überwiegend schwach. Die Lufttemperaturen gehen auf 13 bis 4 Grad zurück.
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