13. Jänner 2015 | 23:11 Uhr

sturm.jpg © TZ Österreich

Orkan "Felix"

Hüttenwirt ­rettet 
30 Tourengeher

Die Tourengeher hatten die Kraft des Winds am Stuhleck unterschätzt.

Mit fast 120 Stun­denkilometern jagte Sturm „Felix“ am Stuhleck-Gipfel rund um das Alois-Günther-Haus auf 1.782 Metern. 30 Tourengeher waren dort eingekehrt. Den Aufstieg hatten sie durch den Rückenwind ohne größere Probleme geschafft, doch der Abstieg sollte zu einer Tour de Force werden.

Falsch eingeschätzt. Für Hüttenwirt Roland Hummer (49) ist das nichts Neues: „Viele können das Wetter nicht einschätzen und überschätzen sich. Sie hätten früher umkehren sollen.“

Als Erstes bat ein Bergführer mit sieben Tourengehern den Hüttenwirt um Hilfe. Roland Hummer barg sie mit seinem Pisten-Bully. Beim Verlassen der Hütte wurden die anderen Wanderer vom Orkan erfasst, der sie mit gewaltiger Kraft zu Boden drückte. Hummer sammelte auch sie ein und brachte sie in Sicherheit. Den Weg bis zum Lift krochen die Geretteten dann auf dem Boden entlang.

Auf Facebook. Hummer hat von der Sturm-Aktion ein Video gedreht und auf Facebook (aloisguentherhuette) gestellt: „Das soll nachdenklich machen und in erster Linie eine Warnung sein.“

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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