31. August 2020 | 07:39 Uhr

gail.jpg © TZOe/Raunig (Archivbild)

Unfall bei Hochwasser

Horror-Crash: Pkw-Lenker (65) ertrinkt in der Gail

Der 65-Jährige kam mit dem Kopf unter Wasser und ertrank.

Ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang hat sich am späten Sonntagabend laut Polizei im Kärntner Lesachtal ereignet. Ein 65-jähriger Einheimischer stürzte auf der Gemeindestraße von Raut kommend, in Richtung Maria Luggau (Bezirk Hermagor) fahrend mit seinem Pkw in die Hochwasser führende Gail. Der Mann konnte kurz nach Mitternacht nur noch tot geborgen werden.
 
Laut Polizeiangaben kam der Mann gegen 23.55 Uhr fünfzig Meter vor der Gailbrücke mit dem Pkw aus bisher unbekannter Ursache rechts von der Fahrbahn ab und kam im circa einen Meter tiefen Wasser auf den Rädern entgegen der Flussrichtung im Bachbett zum Stillstand. Ein wenige Minuten an der Unfallstelle vorbeifahrender Autolenker und sein Beifahrer bemerkten das in der Gail befindliche Fahrzeug und setzten laut Polizei "die Rettungskette in Gang".
 
Den beiden Helfern gelang es, den Verunfallten, der den Kopf unter Wasser hatte, aus seinem Auto zu bergen. Die vor Ort durchgeführten Reanimationsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Die Notärztin konnte nur mehr den Tod des 65-Jährigen feststellen.

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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