26. Juni 2019 | 08:34 Uhr

Nacktfahren © Symbolbild/Getty Images

Hitzefrei für die Kleidung

DAS kostet Sie das Nacktfahren in den Bundesländern

Nacktfahren klingt bei den aktuellen Temperaturen zwar verlockend, es kann aber sehr teuer werden. 

Die zweite Hitzewelle hat (nicht nur) Österreich erreicht. Wenn es drinnen unerträglich warm wird, muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass in Räumen raumklimatische Verhältnisse herrschen, die dem Organismus angemessen sind. Eine Möglichkeit ist das Auflockern der Bekleidungsvorschriften. Aber wie hilft man sich am besten, wenn man mit einem Motorrad draußen unterwegs ist und vielleicht sogar noch im Stau steht? 

"Et is halt warm, wa?"

Ein deutscher Biker hat für sich die optimale Lösung gefunden: Nacktfahren. Auf die verwunderten Blicke anderer Verkehrsteilnehmer reagierte der Herr plump: "Et is halt warm, wa?" Immerhin trägt er einen Helm.

Nacktfahren ist in Deutschland zwar nicht grundsätzlich verboten, allerdings droht ein Bußgeld zwischen fünf und 1.000 Euro, wenn sich ein anderer Verkehrsteilnehmer oder Passant daran stört. Auf dem Motorrad besteht ausnahmslos immer Helmpflicht, weitere Kleidervorschriften gibt es nicht, aber bei einem Unfall kann es zu Kürzung der eigenen Schmerzensgeldansprüche kommen, wenn man nur mit einem T-Shirt und einer kurzen Hose gefahren ist.
 

Wie sieht das in Österreich aus?

Auch in Österreich kann das Nacktfahren teuer enden, allerdings gibt es in den einzelnen Bundesländern große Unterschiede beim Strafrahmen: Während man in Vorarlberg mit einer Maximalstrafe von 200 Euro rechnen muss, zahlt man in der Steiermark 2.000 Euro Strafe.
 

Nacktfahren in der Steiermark am teuersten

Nach Vorarlberg kommt man in Kärnten mit einer vergleichsweise günstigen Strafe davon: Hier muss man bis zu 218 Euro brennen. In Tirol und in Oberösterreich liegt der Strafrahmen bei 360 Euro, in Salzburg und dem Burgenland muss man schon 500 Euro Strafe zahlen. Halb so teuer wie in der Steiermark - nämlich 1.000 Euro - ist das Nacktfahren in Niederösterreich, in Wien ist man 700 Euro los, wenn man erwischt wird.

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Warmfront mit Regen, im S sonniger, -5/+6°

Von Westen her treffen in rascher Folge Störungszonen ein und bringen recht verbreitet Regen und Schneefall. Vor allem am Nachmittag und bis in die Nacht hinein fällt im Westen kräftiger Regen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze steigt von 500 bis 700m tagsüber auf 900 bis 1300m Seehöhe an. Ganztägig trocken und zeitweise sonnig bleibt es im Süden und Südosten. Der Wind weht zunehmend mäßig bis lebhaft aus West, nur ganz im Osten und im Süden bleibt es windschwach. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag zieht eine Warmfront weiter ostwärts und so breiten sich dichte Wolkenfelder und Regen vom Westen Österreichs entlang der Alpennordseite bis in den Osten aus. Die Schneefallgrenze steigt von rund 900 bis 1200m auf 1500m Seehöhe an. Im Süden und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht mit dem Frontdurchzug in den Niederungen mäßig aus West, lediglich im Süden und Südosten ist es windschwach. Tiefsttemperaturen zwischen minus 3 und plus 5 Grad.
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