26. Juni 2019 | 10:17 Uhr

Rettung Polizei Wien © TZ Oesterreich Michele Pauty

Hitze wurde zu viel

Alpinist aus Klettersteig am Attersee gerettet

Ein 28-jähriger Kletterer aus Tschechien musste vom Mahdlgupf in Steinbach am Attersee gerettet werden.

Ein 28-jähriger Kletterer aus Tschechien ist am Dienstag vom Mahdlgupf in Steinbach am Attersee (Bezirk Vöcklabruck) gerettet worden. Dem Mann dürfte die Hitze zu viel geworden sein. Er setzte gegen 22.00 Uhr einen Notruf ab und wurde schließlich von Bergrettern und Alpinpolizisten versorgt, gesichert und ins Tal gebracht. Die Aktion dauerte bis 2.45 Uhr, berichtete die Polizei.
 
Der Alpinist aus Prag war gemeinsam mit einem 26-jährigen Landsmann aus Budweis am Nachmittag in den "Attersee-Klettersteig" eingestiegen. Die beiden sind laut Polizei erfahrene Bergsteiger. Die große Hitze setzte ihnen aber zu. Der Jüngere drehte um und machte sich auf den Weg zurück ins Tal, um Wasser zu holen. Der 28-Jährige ging alleine weiter und erreichte schließlich die Schlüsselstelle des Klettersteigs. Er war aber schon zu erschöpft, um sie selbst überwinden zu können.

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Im Einfluss einer Störung dominieren bis zum Abend insgesamt dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich maximal zwischendurch. Von Nordwesten breiten sich außerdem mehr und mehr Regen- oder Schneeschauer aus. Vom Arlberg bis ins Mostviertel regnet oder schneit es zum Teil auch intensiv, am meisten aber im Westen. In den Niederungen ziehen hingegen nur einzelne Schauer durch. Weitgehend trocken bleibt es lediglich im Süden Österreichs. Die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 300 und 800m Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Vor allem im Bergland lebt der Wind aber immer wieder auch kräftig auf. Die Nachmittagstemperaturen 5 bis 13 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag bleibt es unbeständig und vor allem an der Alpennordseite schneit es von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich immer wieder. Bis zum Morgen intensiviert sich außerdem bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und rund 700m Seehöhe im Osten der Niederschlag. Überall sonst bleibt es weitgehend niederschlagsfrei, zeitweise lockern die Wolken sogar vorübergehend auf. Der Wind weht in den Niederungen oft schwach bis mäßig, in höheren Lagen dauert der lebhafte Nordwestwind aber an. Die Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 5 Grad.
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