08. August 2020 | 10:49 Uhr

Ampel zeigt rot

Hitze-Welle: Diese Bäder sind jetzt schon gesperrt

Die Hitze zieht die Wiener in die Bäder - die ersten mussten bereits am Vormittag coronabedingt wieder zumachen.

83Bilderbuch-Sommer: Hoch Detlef heizt uns jetzt ein. Für die kommenden Tage prognostizieren die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (Zamg) sonniges und sehr warmes Wetter - und zwar ohne großartige Störungseinflüsse. Zu Quellwolken kommt es, wenn überhaupt, dann nur im Gebirge. Die Gewitteranfälligkeit bleibt generell niedrig. Verantwortlich dafür ist das äußerst stabile und großräumige Hoch "Detlef", das sich gestern über den gesamten mitteleuropäischen Raum geschoben hat.
 
Eine Herausforderung in Zusammenhang mit der Sicherstellung der Corona-Abstände wird die ausgedehnte Hochsommerphase noch einmal für die Schwimmbadbetreiber. Hier wird deutlich auf Eingenverantwortung und Vernunft gepocht. Denn: Jede Undiszipliniertheit im sommerlichen Überschwang kann uns im Herbst mit einer massiven Infektionswelle teuer zu stehen kommen.
 
Zahlreiche Wiener Bäder meldeten bereits am Vormittag einen Mega-Ansturm

Diese Wiener Bäder sind bereits voll (Stand 16:32 Uhr)

  • Alte Donau (Strandbad)
  • Augarten (Familienbad)
  • Brigittenau (Hallenbad)
  • Floridsdorf (Hallenbad)
  • Großfeldsiedlung (Kombibad)
  • Gudrunstraße (Familienbad)
  • Hiertzinger Bad (Kombibad)
  • Hofferplatz (Familienbad)
  • Hugo-Wolf-Park (Familienbad)
  • Jörgerbad (Hallenbad)
  • Kongreßbad (Sommerbad)
  • Krapfenwaldl Bad (Sommerbad)
  • Liesinger Bad (Sommerbad)
  • Reinlgasse (Familienbad)
  • Schweizergarten (Familienbad)
  • Simmering (Kombibad)
  • Strebersdorf (Familienbad)
  • Theresienbad (Kombibad)
  • Währinger Park (Familienbad)
 
Corona-bedingt wurde die erlaubte Gästeanzahl in den Bädern heuer auf ein Drittel reduziert, um die Einhaltung der Abstandsregeln zu ermöglichen. Das bedeutet, dass sich maximal rund 40.000 Besucher gleichzeitig in den 17 städtischen Sommerbädern aufhalten können. Zum Vergleich: In einer herkömmlichen Saison werden an Spitzentagen mehr als 100.000 Menschen gezählt.
 
Mit dem virusbedingten verspäteten Saisonstart Ende Mai wurde zugleich die neue Online-Bäderampel vorgestellt. Dadurch sollen unnötige Fahrten zu schon vollen Standorten vermieden werden. Denn das System zeigt in Echtzeit, in welchen Anlagen noch Platz ist (Grün), wo es langsam eng wird (Orange) und wo die volle Auslastung (Rot) bereits erreicht ist. Letzteres war am Dienstagnachmittag so gut wie überall der Fall.
 
Eine Bäder-Sprecherin bestätigte, dass die Kapazitätsgrenzen derart flächendeckend zum ersten Mal erreicht worden seien. Es sei aber bereits einige Mal seit Saisonbeginn vorgekommen, dass zumindest mehrere Standorte gleichzeitig auf Rot gestanden seien.
 
Hier geht's zur Bäder-Ampel.
 

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Wechselnd bewölkt, ein paar Schauer. 4/14°

Von Norden her ziehen vielerorts stärkere Wolkenfelder durch, mit ein paar Regenschauern, zunächst vor allem im Norden und Osten, später dann auch im Westen und im vorerst sonnigem Süden. Die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend auf 1300 bis 900m Seehöhe, am tiefsten liegt sie im Norden. Im Laufe des Nachmittages lockert es im Nordosten wieder auf und es scheint noch zeitweise die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten und auf den Bergen auffrischend aus Nordwest bis Nord. Tageshöchsttemperaturen 7 bis 16 Grad. Heute Nacht: Letzte Schauerzellen an der Alpennordseite klingen ab, allgemein nimmt die Bewölkung langsam überall ab und es ist meist heiter bis wolkig. Der Wind ist meist schwach, nur ganz im Osten und Südosten weht noch mäßiger Wind aus Nordwest bis Nord. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 6 Grad.
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