18. November 2018 | 20:22 Uhr

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Der Winter ist da!

Der Winter ist da!

Der Winter ist nun richtig da: Die Woche startet kalt, und der erste Schnee ist auch schon gefallen. 

Am Sonntagabend waren viele Teile Niederösterreichs und der Steiermark schon weiß angezuckert. Der Schnee ist endlich da! Zum Beispiel im Bezirk Horn , Mistelbach und Hollabrunn. Auf der Bergstation Stuhleckbahn in der Steiermark war bereits am Nachmittag eine leichte Schneedecke erkennbar.  in Bis Dienstag soll es im ganzen Land schneien. „Auch in Wien hat es dann schon einen Hauch von Winter“, sagt Rainer Kaltenberger von der ZAMG zu ÖSTERREICH. „In allen Stadtbezirken wird es zumindest an­gezuckert sein.“ Ein Blitzwetterwechsel: Vergangene Woche hatte es in Österreich noch bis zu 20 Grad.

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In Sigmundsherberg im Bezirk Horn in NÖ ist auch schon Schnee gefallen.

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Die Schneedecke auf der Bergstation Stuhleckbahn

Schnee um Wien

Bis Dienstag erwartet der Meteorologe mehrere Zentimeter Neuschnee am Alpen-Ostrand – auch rund um Wien. Schnee-Hotspot wird die Region Hochstraß und die Wiener Westumfahrung A 21. „Hier fallen fünf bis sieben Zentimeter“, sagt Kaltenberger.

Stronsdorf-Christoph-Frühbe.jpg © Facebook/Aktuelle Wetterwarnungen für Österreich
Und auch Wullerdorf in Hollabrunn ist angezuckert.

Glätte-Alarm

Das heißt besondere Vorsicht für Autofahrer: Die Asfinag warnt vor Schnee auf der A  21 und auf der Südautobahn A 2 in Kärnten, der Steiermark sowie im Wechselgebiet. Denn Dienstagfrüh soll es – nun auch im Süden und Westen – noch stärker weiterschneien. Spitzenreiter sollen dann die Karawanken in Kärnten werden. „Hier sind bis zu 20 Zentimeter drinnen“, so Experte Kal­tenberger.

322 Räumfahrzeuge und 1.400 Mann stehen bereit

Die meisten Skigebiete können aufatmen: Wo kein Schnee fällt, können Schneekanonen eingesetzt werden – die Vorsaison scheint damit gerettet.

In Wien hingegen rüstet sich die MA 48, um Chaos zu verhindern: 322 Räumfahrzeuge und 1.400 Mitarbeiter stehen bereit, um 2.800 Kilometer Straßen und 227 Kilometer Radwege zu räumen.

Im Burgenland wurden bereits 9.000 Tonnen Salz und 4.500 Tonnen Streusplitt eingelagert. Seit vergangenem Donnerstag werden die Straßen auf Eisbildung untersucht. ZAMG-Experte Kaltenberger gibt aber zumindest hier Entwarnung für Autofahrer: „Wir haben keine Blitzeislage.“ Regen, der auf kaltem Boden gefriert, wird es vorerst keinen geben.

Kälte

Landesweit wird es am Montag jedenfalls ziemlich frostig: In der Früh hat es überall Minusgrade.